Der Tatverdächtige ist hochbegabt

Student soll drei Menschen in den Niederlanden getötet haben

Sonntag, 12. Mai 2019 | 12:10 Uhr

Ein 27-Jähriger wird von der niederländischen Polizei verdächtigt, drei Menschen getötet zu haben. Mehrere Medien berichteten, es handle sich bei dem Tatverdächtigen um einen hochbegabten Studenten, der an einer Psychose erkrankt sei. Die Opfer sollen laut zunächst nicht bestätigten Medienberichten erstochen worden sein.

Die Ermittler hoffen, mit Hilfe von Hinweisen aus der Bevölkerung voranzukommen. Dazu seien am Samstag mehr als 100 Spaziergänger in einem Park im Den Haager Stadtteil Scheveningen befragt worden, berichtete der öffentlich-rechtliche Sender NOS. Es habe “mehrere neue Tipps” gegeben. “Wir wollen nichts unversucht lassen”, sagte ein Polizeisprecher.

In dem Park war am 4. Mai eine 56 Jahre alte Japanerin beim Gassigehen mit ihren Hund getötet worden. Drei Tage danach wurden im Naturgebiet Brunssummer Heide nahe der Grenze zu Nordrhein-Westfalen eine 63-jährige Frau und ein 68-jähriger Mann getötet.

Einem Bericht der Zeitung “De Limburger” zufolge wurde der 27-Jährige am Dienstag in einem psychiatrischen Krankenhaus in Maastricht aufgenommen, nachdem er sich dort selbst gemeldet hatte. Am Mittwoch habe er eine chaotische Situation in der Psychiatrie zur Flucht genutzt. Wenig später wurde er festgenommen. Bis zum Sonntag machte die Polizei unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen keine weiteren Angaben zu den Fällen.

Von: APA/dpa

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