Auch Löschflugzeuge werden eingesetzt

Tausende Menschen flüchten vor Waldbränden in Südkalifornien

Mittwoch, 17. August 2016 | 12:28 Uhr

Tausende Feuerwehrleute kämpfen in Kalifornien gegen mehrere große Buschbrände an. Vor allem im Süden des US-Staates hat sich ein Feuer rasend schnell ausgebreitet. Rund 30.000 Häuser und Wohnungen seien in der Gefahrenzone, hieß es. Mehr als 80.000 Menschen mussten sich in Sicherheit bringen. Zehntausende Menschen wurden dazu aufgerufen, das Gebiet zu verlassen.

Das Feuer breitete sich rasend schnell aus und erreichte nach einem Bericht der “Los Angeles Times” ein Ausmaß von rund 7.300 Hektar. Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, ließ in der ländlichen Bergregion am Cajon-Straßenpass, rund 110 Kilometer nordöstlich von Los Angeles, den Notstand ausrufen. Die 1.800 Meter hoch gelegene Ortschaft Wrightwood, im Winter ein beliebter Ski-Ort, musste der “Los Angeles Times” zufolge komplett geräumt werden. Zwei Autobahnen, die Hauptverkehrsadern der Region, wurden gesperrt, was die Evakuierung erschwerte. Eine Hitzewelle mit Temperaturen um 35 Grad Celsius verschärfte die Lage.

Tausende Feuerwehrleute kämpften in Kalifornien gleich gegen mehrere große Buschbrände an. Sechs Feuerwehrleute seien bei den Löscharbeiten von Flammen eingeschlossen worden, teilte die zuständige Behörde mit. Zwei Helfer hätten sich dabei Verletzungen zugezogen.

Im Norden des dürregeplagten Westküstenstaates machten die Helfer am Dienstag Fortschritte bei der Eindämmung eines Brandes, der nahe der Ortschaft Clearlake 175 Gebäude zerstört hatte. Die Polizei hat dort einen 40-Jährigen wegen Verdachts auf Brandstiftung festgenommen.

Von: APA/dpa

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