Kritik an Tesla nach Unfall mit autonomen Auto

Tesla-Autopilot nach tödlichem Unfall in USA im Fokus

Samstag, 31. März 2018 | 14:58 Uhr

Mögliche Fehlfunktionen beim Autopiloten rücken nach dem tödlichen Unfall mit einem Tesla-Fahrzeug in Kalifornien in den Fokus. Der US-Konzern teilte am Freitagabend mit, vor dem Unfall sei das Assistenzsystem aktiviert worden. Die Mitteilung ließ jedoch offen, warum der Autopilot nicht reagierte.

Der Fahrer habe ebenfalls nicht gehandelt, obwohl er eine Warnung des Systems erhalten habe. Er habe rund fünf Sekunden Zeit und 150 Meter freie Sicht gehabt. Der Unfall ereignete sich vor gut einer Woche. Dabei fuhr das Model X nach Polizeiangaben in eine Fahrbahnbegrenzung. Anschließend wurde es von einem Mazda erfasst und stieß dann mit einem Audi zusammen. Der 38-jährige Fahrer des Tesla kam ums Leben.

Der Fall wird von US-Behörden untersucht. Die Aktie des Tesla-Konzerns stand wegen des Unfalls zuletzt unter Druck. Die Sicherheit der Fahrassistenzsysteme ist entscheidend für den Ruf des Unternehmens. Der Autopilot könne nicht alle Unfälle verhindern, teilte Tesla mit. Dies sei unmöglich zu erreichen, aber solche Unfälle könnten mit technischen Mitteln weniger wahrscheinlich werden.

Zuletzt hatte schon ein Unfall eines autonom gelenkten Uber-Fahrzeugs in Arizona für Negativ-Schlagzeilen gesorgt. Dabei wurde eine Fußgängerin überfahren.

Von: APA/ag

Kommentare

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8 Kommentare auf "Tesla-Autopilot nach tödlichem Unfall in USA im Fokus"


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Amadeus
Amadeus
Grünschnabel
20 Tage 57 Min

Also wirklich. Lasst doch den Blödsinn. Ich will mein Auto selber lenken und wenn auf der Straße von links ein Tier und von rechts ein Mensch vor mir überraschend über die Straße laufen, werde ich das Tier überfahren. Und wen überfährt der Autopilot mit seinem Gefährt? Wäre mal zu testen.

super
super
Grünschnabel
19 Tage 21 h

Gar nicht gewusst dass du besser reagieren kannst als ein Computer der innerhalb 1-2ms reagiert. Aber vermutlich glaubst du auch noch das das Flugzeug von einem Piloten gesteuert wird… Das macht übrigens auch ein Autopilot. Auch in der Luft kann etwas unerwartetes passieren!
Zudem hätte der Tesla Fahrer auch noch selbst eingreifen können, der Autopilot lässt zu jederzeit ein eingreifen zu!

ITler
ITler
Tratscher
19 Tage 11 h

@super Hast dir das Video des UBER-“Autopiloten” angesehen?
Die Karre des Sklavenunternehmens UBER hat die Fußgängering ungebremst über den Haufen gefahren. Voll draufgehalten. Jeder normale Mensch hätte in den 2 Sekunden (in welchen die Fußgängerin sichtbar war) ausweichen oder zumindest etwas abbremsen können.
Solang sich die Fahrer solcher Maschinen selbst umbringen ist es mir relativ egal, sobald aber jeder unbeteiligte zum freiwilligen Versuchsobjekt wird, bin ich nicht mehr einverstanden!
Testet die Technik auf privaten Teststrecken bis die Software ordentlich funktioniert!

traktor
traktor
Universalgelehrter
19 Tage 6 h

@super
und start unf landung?

super
super
Grünschnabel
18 Tage 20 h

@ITler Das Uber relativ skrupellos ist ist doch bekannt. Auch kann man einen Autopiloten nicht nur auf der Teststrecke testen. Er muss per KI auf der Straße lernen… Auch funktioniert der Tesla Autopilot ziemlich gut. Sonst gäbe es mehr Unfälle!

super
super
Grünschnabel
18 Tage 20 h

@traktor Das Anfahren musst du beim Tesla auch noch selbst machen 😉

der Rote Wichtel
19 Tage 15 h

Bei der ganzen Hysterie um das autonome Fahren geht es weniger um unsere Sicherheit als darum, eine unserer letzten Freiheiten einzuschränken. Deshalb bleibt zu hoffen, dass uns dieser Spuk in Anbetracht der tödlichen Unfälle noch so lange wie möglich erspart bleibt.

RS
RS
Grünschnabel
18 Tage 12 h

.. hoffentlich wird diese Technologie in Zukunft für die Allgemeinheit leistbar!..dann würde nämlich die Zahl der Verkehrstoten drastisch sinken, sie würde gegen Null gehen.

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