Am Übergang vom Zillertal ins Pfitschertal

Tote Schafe und Ziegen im Grenzgebiet Tirol-Südtirol – Wolfsverdacht

Donnerstag, 06. August 2020 | 12:30 Uhr

Im Grenzgebiet zwischen Nord- und Südtirol sind drei in Südtirol registrierte Schafe und zwei in Nordtirol registrierte Ziegen tot aufgefunden worden. Die Südtiroler Behörden informierten das Land Tirol über die Nutztierrisse am Pfitscherjoch – dem Übergang vom Tiroler Zillertal ins Pfitschertal, teilte das Land am Donnerstag mit. Es bestehe der Verdacht auf einen Wolf als Verursacher.

“Die Südtiroler Kollegen haben die toten Schafe begutachtet und Proben für eine genetische Untersuchung genommen. Die Erhebungen der Südtiroler Behörden deuten auf einen Wolf hin”, sagte Martin Janovsky, Experte für große Beutegreifer des Landes Tirol. Bei den beiden toten Ziegen wurde aber angenommen, dass sie abgestürzt waren, daher wurden sie ohne vorherige Untersuchung entsorgt.

Von: apa

Bezirk: Wipptal

Kommentare

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27 Kommentare auf "Tote Schafe und Ziegen im Grenzgebiet Tirol-Südtirol – Wolfsverdacht"


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Eswirdzeit
genau
genau
Kinig
1 Monat 16 Tage

Ja das nennt man wohl Doppelmoral.
Aber man sieht hier nie Bilder von verstümmelten Wildtieren.
Ach Nein. Wenn es ein Mensch war kümmert es ja keinen. 🤮

Und was ist mit wildernden Hunden?
Selbige verursachen weit mehr schaden!

So sig holt is
So sig holt is
Universalgelehrter
1 Monat 16 Tage

@genau rehkitzlen sein liab und werden gonz sicher nit mit Absicht überfahren oder sonst wos… wia viele Vögel, Igel usw werden in den Stadtgebieten tag täglich getötet?? droht hem jemand Konsequenz? wohl kaum…

barbastella
barbastella
Superredner
1 Monat 16 Tage

Bravo, stimmt genau, davon will aber niemand was wissen…und die Liste könnte noch unendlich lang sein…

Norbi
Norbi
Universalgelehrter
1 Monat 16 Tage

@ Eswirdzeit
wie viele tote Tiere sterben wegen den Bauern? wusste gar nicht dass tote Tiere sterben können.

genau
genau
Kinig
1 Monat 16 Tage

@So sig holt is

Der Wolf tötet ja auch nicht aus Spaß.
Das ist sein Überlebensinstinkt.

Beim Mähen einer Wiese kann man auch entsprechende Maßnahmen ergreifen. Das macht aber fast keiner dieser Landwirte.

andr
andr
Universalgelehrter
1 Monat 16 Tage

@genau man fliegt zum Beispiel mit drohnen über das Feld oder schon gesehen man geht voraus und schaut das kein rehkitz sich versteckt aber was hat das mit dem Wolf zu tun? Südtirol war 140 Jahre wolfsfrei warum soll das nicht wieder so sein die Experten verstehen nicht das es viele kleinbauern gibt die die Tiere auf der Wiese weiden lassen es kann doch nicht jeder 2.-3 solche hunde anschaffen wegen 10 Schafe. Wolf und Schakal abschießen ist die Lösung nicht das geplärre der Experten. Die sind einfach realitätsfremd und sonst nix.

genau
genau
Kinig
1 Monat 16 Tage

@Norbi

Norbi

In diesem Forum auf Grammatik hinzuweisen ist schon ein Wiederspruch in sich. 😄

Zudem lässt sich daraus schließen dass du keine Argumente mehr hast.

genau
genau
Kinig
1 Monat 16 Tage

@andr

Einige Bauern machen das zum Glück.
Nur ist es vielen egal.

Dir ist bewusst das Landwirte für Schäden solcher Art entschädigt werden.

Daher verstehe ich das Problem nicht.
Und jene die hier am lautesten schreien sind selten Kleinbauern.

Im Gegenteil.

Italo
Italo
Superredner
1 Monat 16 Tage

@Norbi Genau

Italo
Italo
Superredner
1 Monat 16 Tage

@genau Viel zu viel Orbeit lieber Blärren

jagerander
jagerander
Tratscher
1 Monat 16 Tage

gebt den wolf endlich zum abschuss frei.

Italo
Italo
Superredner
1 Monat 16 Tage

jagerander geats dir no

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Universalgelehrter
1 Monat 16 Tage

@jagerander..und wer soll für die Abschüsse sorgen ?? Da der Wolf ja so gefährlich 😂 ist und auch “Menschen angreift”, traut sich ja niemand mehr in den Wald…😂😂😂😂

Faktenchecker
Faktenchecker
Universalgelehrter
1 Monat 15 Tage

Popolistisches Theme und Wählerstimmenfänger weil alle noch das im Kopf haben.

Erziehujngsdefizit!

In Wirklichkeit war es so:

Tratscher
1 Monat 16 Tage
In der “Neue Tiroler Tageszeitung” von heute ist ein interessanter Artikel zu lesen wie man das Problem in Griff bekommen kann. Abschiessen ist keine Lösung. Die Wolfspopulation ist gefestigt, entnimmt man Exemplare, ist Nachschub immer da. Jungwölfe die von der Truppe wo sie geboren sind abwandern besetzen die freie Stellen neu. Es ist festgestellt worden dass es vor allem Jungwölfe auf Wanderschaft sind die den Schaden verursachen. Schießt man also Wölfe ab, nimmt die Wanderschaft zu, somit der Schaden. Ein Schuss im eigen Knie also… Die Lösung liegt laut Artikel in Änderung der Methode der Behirtung. Methoden von früher, die… Weiterlesen »
Pacha
Pacha
Superredner
1 Monat 16 Tage

Sie scheinen wohl vergessen zu haben was unsere Vorfahren mit dem Wolf getan haben! Der gesamte Alpenraum war übersät von Fallen und Wolfsgruben und wird finden sie in sehr vielen Orts und Flurnamen wieder. Sie wussten damals was tun war, weil sie mit Sicherheit vorher schon alles versucht hatten. Heute hingegen scheinen viele die Tierwelt nur mehr noch aus Disneyfilmen zu kennen.

falschauer
1 Monat 16 Tage

@Pacha wer sind wir denn, die alles beherrschen und in den griff haben wollen, mit welchen rechten und privilegien wollen wir das durchsetzten was uns in den kram passt und alles andere soll ausgelöscht werden…gegen die natur ist kein kraut gewachsen, auch wenn wir glauben sie im griff haben zu müssen, jeder eingriff, jede anpassung an unsere bedürftnisse wird sich langfristig rächen, wer das noch nicht verstanden hat lebt in einer illusion

Tratscher
1 Monat 16 Tage

Pacha -Seitdem hat sich etwas entwickelt. Einmal gab es die sgn. Renaissance, eine Zeit von Erleuchtung, Wissenserweiterung und noch viel mehr, diese Zeit scheint an Suedtirol ziemlich vorbeigegangen zu sein.

Pacha
Pacha
Superredner
1 Monat 16 Tage

@falschauer….. wir leben in einer unglaublich schönen Bergregion, die unsere Vorfahren mit sehr viel Mühe und Fleiß geschaffen haben und von der wir alle leben. Tourismus, Gastronomie, Handel, Handwerk……….. es ist alles ein geschlossener Kreislauf mit sehr viele verbundenen Arbeitsplätzen. Wir sind eines der wenigen Gebiete die bis zur Baumgrenze noch besiedelt sind. Es wurde bis jetzt immer versucht die Leute am Berg zu halten und der Flucht in die Städte entgegen zu wirken. Jetzt nehmen wir ihnen die Lebensgrundlage und fördern so das Auflassen der Höfe, spinnen wir jetzt total?!

genau
genau
Kinig
1 Monat 16 Tage

@falschauer

Ja und gerade von Bauern die immer behaupten ach so naturverbunden zu sein sollte man dies erwarten.

Italo
Italo
Superredner
1 Monat 16 Tage

@falschauer Do hosch amol Recht

Pacha
Pacha
Superredner
1 Monat 16 Tage

@Blackadder…….. wir leben im Hier und Jetzt und wir sollten uns ehr ein paar Gedanken über die Zukunft unserer Kinder und unseres Landes machen. Man braucht nicht all zu weit zu fahren, ein Blick in unsere Nachbarprovinzen genügt, um zu verstehen was passiert wenn Bergwiesen zuwachsen, Almen nicht mehr bewirtschaftet und Höfe aufgelassen werden.

Pacha
Pacha
Superredner
1 Monat 16 Tage

@Pacha…… Südtirolnews bitte an meinen letzten Kommentar hinzufügen: Lusern ist das beste Beispiel. Danke

Faktenchecker
Faktenchecker
Universalgelehrter
1 Monat 15 Tage

Alter Hut aus Tirol. Neu aufgewärmt. Nur – die Rechtsparteien brauchen ein Feindbild.

Faktenchecker
Faktenchecker
Universalgelehrter
1 Monat 16 Tage

Sauberer Schnitt.

andr
andr
Universalgelehrter
1 Monat 16 Tage

140 Jahre konnten weidetiere sorglos in den Bergen weiden jetzt kommen Experten und sagen das geht jetzt nicht mehr 😳😳hääää Messner Hubert neonatologe in Pension schreibt in seinem Buch “wollt ihr euch in Zukunft nur mehr von Experten behandeln lassen” und diese Frage ist berechtigt weil viele Argumente von Experten ausgeschaltet oder nicht in kenntniss gesetzt werden

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