Der Verteidiger glaubt an einen Unfall

Toter Rekrut: Schütze bleibt wegen Mordverdachts in U-Haft

Donnerstag, 09. November 2017 | 14:35 Uhr

Das Wiener Landesgericht für Strafsachen hat am Donnerstag die U-Haft über einen 22-jährigen Soldaten verlängert, der am 9. Oktober in einem Wachcontainer in einem Bundesheergebäude einen Rekruten mit einem Schuss aus seiner Dienstwaffe getötet hatte. Das teilte Gerichtssprecherin Christina Salzborn auf APA-Anfrage mit.

Der Rechtsvertreter des Schützen, Manfred Arbacher-Stöger (Kanzlei Rifaat), hat eine Beschwerde gegen die Untersuchungshaft angemeldet. Er vertritt den Standpunkt, der Tod des 20-jährigen Wiener Wachsoldaten sei ein Unfall gewesen. “Es hat keine Vorsatztat stattgefunden”, sagte Arbacher-Stöger gegenüber der APA.

Von: apa

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!


wpDiscuz