Der Tropensturm traf früher auf Thailand als erwartet

Tropensturm “Pabuk” zog an Thailands Urlaubsinseln vorbei

Freitag, 04. Januar 2019 | 18:52 Uhr

Tausende Touristen sind wegen des Tropensturms “Pabuk” am Freitag weiter auf den Inseln im Golf von Thailand festgesessen. Das Auge des Sturms zog knapp an den beliebten Urlauberinseln Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao vorbei und traf am Mittag auf die Südostküste Thailands. Am Abend schwächte sich der Sturm ab, die starken Regenfälle und heftigen Winde sollten aber zunächst weiter anhalten.

Alle Schiffe mussten an Land bleiben, drei Regionalflughäfen – Surat Thani, Nakhon Si Thammarat und Koh Samui – wurden bis Samstag geschlossen. Allein auf der für ihre Vollmondpartys bekannten Urlauberinsel Koh Phangan saßen nach Behördenangaben zehntausend Touristen fest. Die Strände waren leer, rote Fahnen wiesen auf das Badeverbot hin.

“Pabuk” ist der erste Tropensturm seit drei Jahrzehnten, der die Region außerhalb der Monsunzeit heimsucht. Nach Angaben von Meteorologen erreichte der Sturm Windgeschwindigkeiten von bis zu 75 Stundenkilometern, die Wellen waren bis zu fünf Meter hoch.

Auf dem Festland in den Provinzen Nakhon Si Thammarat und Surat Thani waren wegen umgestürzter Bäume und Strommasten zahlreiche Haushalte ohne Strom. Hunderte Menschen fanden in Notunterkünften Unterschlupf. “Ich bin besorgt, weil mein Haus unter Wasser stand, als ich ging. Ich weiß nicht, in welchem Zustand es jetzt ist”, sagte der Dorfbewohner Preach Kongthep, der in der Stadt Nakon Si Thammarat Zuflucht suchte.

Seit Silvester waren bereits zehntausende Touristen vor “Pabuk” von den Urlaubsinseln geflohen. Dort herrscht zurzeit Hochsaison. Am Samstagvormittag sollte “Pabuk” sich über der Andamanensee weiter abschwächen, an der die beliebten Urlaubsorte Phuket und Krabi liegen.

In der Provinz Pattani nahe der Grenze zu Malaysia kam am frühen Freitagmorgen ein Fischer ums Leben, als sein Boot auf der Rückkehr zum Hafen von den Sturmwellen erfasst wurde. Ein Besatzungsmitglied wurde vermisst. Bereits am Mittwoch war auf Koh Samui ein russischer Tourist ertrunken, nachdem er mit seiner Familie trotz Badeverbots schwimmen gegangen und von der starken Strömung ins Meer gezogen worden war.

Thailands Wirtschaft hängt stark vom Tourismus ab. In diesem Jahr rechnet das südostasiatische Königreich mit einer Rekordzahl von 40 Millionen Besuchern.

Von: APA/dpa

Kommentare

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4 Kommentare auf "Tropensturm “Pabuk” zog an Thailands Urlaubsinseln vorbei"


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Ninni
Ninni
Universalgelehrter
17 Tage 12 h

Naturkatastrophen sind einfach nur…

Meistens trifft das Schicksal den Armen..☹

Viel Kraft den lieben Menschen vor Ort.

Staenkerer
17 Tage 2 h

a naturkatastrofe trift olle! ober wie überoll erholn sich de besser betuchten leichter vom verlust den se verbuchen, als de ormen, de olles verliern ober koane reserven hobn des zu ersetzn! de isch ober überoll auf der welt so!

Loewe
Loewe
Superredner
17 Tage 9 h

Ich kenne einige Leute die gerade dort sind. Hoffen wir das beste für alle Bewohner überall, wo sich eine Katastrophe anbahnen  würde, dass da nichts passiert!!

Positive Gedanken können Berge versetzen und Wetter positiv beeinflussen!!

Ich wünsche allen alles beste und dass die Gefahr des Wetters …. usw…. ganz weitspurig mit einem weiten Bogen vorbeizieh, und dass nichts passiert t!! 👌👌🌙🌙🌙🌙🌙

Ninni
Ninni
Universalgelehrter
17 Tage 4 h

@ Loewe

😍 ja so ist es…👌👍🤨☹

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