Madsen sitzt in Untersuchungshaft

U-Boot-Bauer: Journalistin von zufallender Lukentür getötet

Dienstag, 05. September 2017 | 20:46 Uhr

Die schwedische Journalistin Kim Wall ist nach Angaben von Erfinder Peter Madsen gestorben, weil die Lukentür seines U-Boots ihr auf den Kopf fiel. Das sagte der dänische Tüftler am Dienstag vor Gericht. Er habe die Luke für die Frau aufhalten wollen, habe sie jedoch nicht mehr halten können. Mit voller Wucht sei sie zugefallen.

Als Madsen das Luk wieder öffnete, habe er überall das Blut der 30-jährigen Journalistin gesehen, sagte er der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge. Dem dänischen Bastler werden Mord und Leichenschändung vorgeworfen. Nach dem Untergang seines U-Boots “Nautilus” sitzt er seit 24 Tagen in Untersuchungshaft. Vor Gericht will er sich nach einem Bericht der Boulevardzeitung “BT” der Leichenschändung schuldig bekennen. Indem er Walls Leiche dem Meer überlassen habe, habe er die Totenruhe gestört, sagte seine Anwältin der Zeitung.

Der Torso der Journalistin war später südlich von Kopenhagen angeschwemmt worden, von ihren Gliedmaßen, ihrem Kopf und ihrer Kleidung fehlt jede Spur. Das Gericht in Kopenhagen soll am Dienstag auch festlegen, ob Madsen weiter in Untersuchungshaft bleibt.

Von: APA/dpa

Kommentare

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3 Kommentare auf "U-Boot-Bauer: Journalistin von zufallender Lukentür getötet"


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mandela
mandela
Grünschnabel
16 Tage 7 h

der hat wohl mehr als nur die totenruhe gestört. weg mit diesem …

Dagobert
Dagobert
Tratscher
16 Tage 7 h

Dieser … hat die gleiche Strafe verdiehnt, den Kopf allerdings darf er behalten.

oli.
oli.
Universalgelehrter
16 Tage 4 h

wegsperren , eine Gefahr für die Allgemeinheit.

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