Zahl der Impfungen weiterhin rückläufig

Über 1.700 weitere Coronafälle und sieben Tote in Österreich

Freitag, 03. September 2021 | 11:10 Uhr

Mit 1.753 Neuinfektionen, die am Freitag von den Ministerien vermeldet wurden, liegt die Anzahl der neuen Coronafälle erneut über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage (1.457). Sieben Todesfälle gab es seit gestern. Die Sieben-Tages-Inzidenz steigt weiter leicht und steht nun bei 114,2 Fällen pro 100.000 Einwohner, seit vergangenem Freitag liegt dieser Wert über 100.

16.737 aktive Fälle bedeuten ein Plus von über 2.300 innerhalb von einer Woche. Im Krankenhaus liegen derzeit 543 Personen, fünf mehr als gestern gemeldet waren – 149 Menschen benötigten eine Intensivbetreuung, ein Anstieg von 45 Patienten innerhalb einer Woche und ein Plus von sieben innerhalb von 24 Stunden.

Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden knapp über 350.000 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet, rund 73.500 aussagekräftigere PCR-Tests mit einer Positiv-Rate von 2,4 Prozent. Der Wochenschnitt liegt bei 1,9 Prozent.

14.119 Impfungen sind am Donnerstag durchgeführt worden, vor einer Woche waren es zumindest noch 20.092. 5.223.890 und damit 58,5 Prozent der Menschen in Österreich sind vollimmunisiert. Bei den 15- bis 24-Jährigen sind es 43,5 Prozent, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre beträgt die Rate 55,4 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen 61,6 Prozent – in der vulnerablen Altersgruppe der 75- bis 84-Jährigen liegt die Quote bei 87,1 Prozent wie auch bei der Gruppe 85 plus.

Am höchsten ist die Durchimpfungsrate weiterhin im Burgenland mit 68,8 Prozent. In Niederösterreich sind es 64,6 Prozent, und weiters noch über 60 Prozent sind es in der Steiermark, Tirol und Wien. In Vorarlberg, Kärnten, Salzburg und Oberösterreich liegt der Wert jeweils unter 60 Prozent, beim Schlusslicht Oberösterreich bei 57,1 Prozent. (Diese Zahlen beziehen sich auf den Donnerstag.)

Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist derzeit Wien mit 157,4, gefolgt von Salzburg, Oberösterreich und Vorarlberg (139,8, 137,9 bzw. 113,5). Weiters folgen Tirol (93,3), Niederösterreich (91,8), die Steiermark (78,6), das Burgenland (74,3) und Kärnten (73,5).

Von: apa

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