Einige Häuser wurden durch die starken Regenfälle weggeschwemmt

Überschwemmungen in Japan fordern mindestens einen Toten

Donnerstag, 06. Juli 2017 | 09:57 Uhr

Bei Überschwemmungen im Süden Japans ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Nach Behördenangaben vom Donnerstag werden 18 Menschen vermisst. Auf Kyushu, einer der vier Hauptinseln Japans, wurden Straßen und Häuser durch starke Regenfälle weggeschwemmt.

Der stellvertretende Regierungschef Taro Aso sprach von einer “extrem gefährlichen Situation”. Der Tote wurde nach Medienberichten in der Stadt Asakura in der Präfektur Fukuoka aufgefunden.

Nach Regierungsangaben sind derzeit 7.500 Polizisten, Soldaten und Rettungskräfte im Einsatz. Laut dem japanischen Wetteramt fiel in den Provinzen Fukuoka und Oita innerhalb von 24 Stunden so viel Regen wie sonst innerhalb des ganzen Monats Juli. Der Starkregen soll voraussichtlich erst am Freitag nachlassen.

Von: APA/ag.