Durch Hagel und Starkregen zerstörte landwirtschaftliche Kulturen

Unwetter im Süden Österreichs

Freitag, 03. Juni 2022 | 08:43 Uhr

Der Süden Österreichs ist am Donnerstagnachmittag durch Unwetter erneut stark getroffen worden. Der ORF Kärnten berichtete am Freitag von knapp 300 Feuerwehreinsätzen im ganzen Bundesland. Besonders betroffen war der Bezirk Völkermarkt, wo Hagelkörner nicht nur Schaden anrichteten, sondern auch zentimeterhoch liegen blieben. Durch Blätter und Hagel verstopfte Abflüsse führten vielerorts zu Überflutungen.

Starkregen mit in weiten Teilen großflächigen Überschwemmungen und Hagel schädigten zum wiederholten Male landwirtschaftliche Flächen, so die Österreichische Hagelversicherung in einer Aussendung. Demnach muss mit einem Gesamtschaden in der Landwirtschaft von 2,8 Millionen Euro gerechnet werden.

Aufgrund massiver Unwetterzellen wurden mehr als 12.000 Hektar Agrarfläche in den Bezirken Sankt Veit an der Glan, Völkermarkt und Klagenfurt-Land stellenweise regelrecht verwüstet, hieß es. Die Sachverständigen der Versicherung seien mittlerweile im Dauereinsatz, da binnen einer Woche die Kärntner Landwirtschaft bereits zum dritten Mal durch Unwetter geschädigt worden sei.

Die Unwetter hatten am Donnerstagnachmittag für Behinderungen auf Straßen in Mittelkärnten gesorgt. Laut Polizei war die Friesacher Straße (B317) im Bezirk St. Veit wegen Aquaplaninggefahr gesperrt, außerdem musste Geröll beseitigt werden. Auf der Südautobahn (A2) zwischen Klagenfurt und Völkermarkt gab es Behinderungen wegen starken Hagels und auf der Seeberg Straße (B82) wurde vor Überflutungen gewarnt.

Von: apa

Kommentare

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4 Kommentare auf "Unwetter im Süden Österreichs"


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falschauer
24 Tage 7 h

und die jugend, die metereologen und all jene welche sich engagieren und auf den klimawandel aufmerksam machen ins lächerliche ziehen und ihre warnungen mit “das hat es immer schon gegeben”, abtun und ignorieren….ja klimawandel hat es immer schon gegeben, aber die auslöser waren andere und dass nun sehr schwierige zeit auf uns zukommen werden, deren vorboten wir bereits heute zu spüren bekommen, ist zum großteil auf den menschen zurückzuführen

genau
genau
Kinig
23 Tage 21 h

Ja vor 20 Jahren hat es noch keine Unwetter gegeben!🤣🤦

Storch24
Storch24
Kinig
24 Tage 5 h

Und trotzdem wollen sehr viele in den Urlaub FLIEGEN. (Regen sich auf weil die ewig auf den Reisepass warten müssen )
Bleibst daheim. Es ist schon „ nach 12“

genau
genau
Kinig
23 Tage 21 h

Ganz sicher nicht!🤣 Leichtgläubige Deppen! Ökos!🤦🤣

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