Knackpunkt Lebensalter zum Zeitpunkt der Nominierung

Verwaltungsgericht: Rekurs von Fabrizio Cavallar angenommen

Samstag, 03. September 2022 | 11:07 Uhr

Bozen – Das Verwaltungsgericht im Latium hat dem Rekurs von Fabrizio Cavallar stattgegeben. Cavallar, der als Anwalt beim Rechtsamt des Landes tätig ist, war im vergangenen April vom Landtag als Verwaltungsrichter in Bozen vorgeschlagen worden.

Er hatte sich damit gegen Richter Carlo Busato als zweiten Kandidaten durchgesetzt. Das Präsidium des Ministerrats hatte die Entscheidung allerdings zurückgewiesen, weil Cavallar das 60. Lebensjahr in der Zwischenzeit überschritten hatte und er damit die Voraussetzungen nicht mehr erfüllte.

Bei der Einreichung seiner Bewerbung war Cavallar allerdings noch nicht 60 Jahre alt. Erst bei der darauffolgenden Nominierung hatte er das 60. Lebensjahr erreicht. Dies machte er auch bei seinem Rekurs geltend

Das Verwaltungsgericht im Latium hat Cavallar nun recht gegeben und festgestellt, dass Altersvoraussetzungen nur am Anfang eines Ausleseverfahrens und nicht zum Zeitpunkt der Nominierung eine Rolle spielen. Eine Nominierung sei nur der Abschluss des gesamten Prozesses.

Cavallar muss nun noch offiziell vom Staatspräsidenten als Verwaltungsrichter nominiert werden.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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2 Kommentare auf "Verwaltungsgericht: Rekurs von Fabrizio Cavallar angenommen"


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Erwin
Erwin
Tratscher
27 Tage 5 h

Schneidn sich alles so zu,wia sie es brauchn!Haben sie vorher nicht gewusst ,wie alt er ist????Nur mehr lächerlich!

thomas
thomas
Kinig
26 Tage 8 h

Ältere Menschen werden immer häufiger diskriminiert

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