Verletzung der Privatsphäre

Vibrator-Hersteller muss Millionen zahlen

Mittwoch, 15. März 2017 | 11:40 Uhr

Der kanadische Hersteller eines intelligenten Sex-Spielzeugs muss wegen Verletzung der Privatsphäre seiner Kunden mehrere Millionen Dollar Entschädigung zahlen. Die Firma Standard Innovation, die den Vibrator namens We-Vibe produziert, wurde in den USA zur Zahlung von 3,75 Millionen Dollar (3,53 Mio. Euro) verurteilt. Der Vibrator wird mit einer Smartphone-App gesteuert.

Er hatte über die App Nutzerdaten abgegriffen und auf die kanadischen Server der Firma geladen wurden. Die Anwendung schickte jedoch auch vertrauliche und äußerst intime Daten an das Unternehmen weiter – darunter die eingestellte Intensität des Geräts und damit auch, wie oft es im Einsatz war.

Theoretisch könnte auf diese Weise ein Fremder das Sex-Spielzeug kontrollieren. Im vergangenen Jahr war in Chicago eine Sammelklage eingereicht worden, nachdem IT-Experten bei einer Konferenz von Sicherheitslücken beim We-Vibe gesprochen hatten.

In der vergangenen Woche nun gelang eine Einigung in dem Streit. Den klagenden Vibrator-Nutzern stehen nun Zahlungen von bis zu 10.000 Dollar pro Kopf zu. Standard Innovation erklärte, das Unternehmen sei froh, eine “faire und vernünftige” Einigung erzielt zu haben. Privatsphäre und Datensicherheit der Kunden seien ihnen wichtig, daher seien die Vorkehrungen bereits im September verbessert worden.

Von: APA/ag.

Kommentare

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14 Kommentare auf "Vibrator-Hersteller muss Millionen zahlen"


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Alpenrepuplik
Alpenrepuplik
Universalgelehrter
13 Tage 19 h

😉…de eigenen Hände, Finger..san immer no am besten…notfalls a eine Gurke…danach is immerhin für an Salat zu verwenden….

WM
WM
Superredner
13 Tage 16 h

A gurke soll jo gut sein hoast für die frau für die als monn weniger hehehe

Alpenrepuplik
Alpenrepuplik
Universalgelehrter
13 Tage 14 h

Mh, muß di enttäuschn, bin a Frau…160 cm groß, 53 kg schwer, hab Busen und Po….

myopinion
myopinion
Neuling
13 Tage 14 h

@Alpenrepublik – und bildungsfern im weitesten Sinn

myopinion
myopinion
Neuling
7 Tage 22 h

@Alpenrepublik – Hoffentlich lesen das Ihre Enkel nicht, die bekommen ja sonst ein nettes Frauenbild!!!!

WM
WM
Superredner
13 Tage 20 h

10.000 euro pro frau zach un wv zahlt a bissl weniger für die diselautos in amerika ober jo um den geld war a interessant die nutzerdaten zu veröffentlichen um zu sehen wie oft und wie stark der hausfreund in einsatz ist 😜😜😜😜

Dublin
Dublin
Universalgelehrter
13 Tage 19 h

…hat sich ein Spanner aufgegeilt ?…😅

gauni2002
gauni2002
Superredner
13 Tage 19 h

Schlimmer wäre es, wenn solche Dildos und aufblasbare Puppen mit Wlan steuerbar wären und russische Hacker dieses dann illegal bedienen. 

WM
WM
Superredner
13 Tage 16 h

Des war woll lustig wenn es aufamol in olle möglichen schränke und handtaschen vibriren unfongt 🤣🤣🤣🤣

ThunderAndr
ThunderAndr
Superredner
13 Tage 19 h

Der Pius ist auch grad fürs Dildo bestraft worden…

werner66
werner66
Tratscher
13 Tage 19 h

Und wie ist das mit unseren amerikanischen Freunden, die uns jederzeit über die PC und Handy- Kamera beobachten und belauschen?
Alles legal oder was?

Blitz
Blitz
Tratscher
13 Tage 18 h

Theoretisch kannt i dein Vibrator
steiern…….geil,…oder ??

Vahrnerguru1970
13 Tage 17 h

Da wurde doch die Privatsphäre von Kunden der oberen Schicht verlätzt Oder???

Mikeman
Mikeman
Universalgelehrter
13 Tage 18 h

Ja die Privatsphäre der Kunden waren ihnen wichtig,zumindest konnten sie es nicht mehr ableugnen 😀

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