Zahl der Verkehrstoten zu Pfingsten sinkt

Vier Verkehrstote am Pfingstwochenende

Dienstag, 06. Juni 2017 | 15:59 Uhr

Am heurigen Pfingstwochenende sind auf Österreichs Straßen vier Verkehrsteilnehmer gestorben. Damit wurden die bisher niedrigsten Ergebnisse aus den Jahren 2013 und 2016 mit ebenfalls jeweils vier Getöteten seit Einführung der Statistik im Bundesministerium für Inneres (1967) erreicht, berichtete das Ministerium in einer Aussendung am Dienstag.

In der gesamten Pfingstwoche 2017 verunglückten zwölf Menschen im Straßenverkehr tödlich, so die vorläufigen Zahlen des Innenministeriums. Im Vorjahr waren es sieben. In Oberösterreich passierte am Freitag ein tödlicher Motorradunfall, der 39-jährige Lenker kam im Auslauf einer Rechtskurve zu weit nach links und stieß gegen einen entgegenkommenden Lkw. Ebenfalls ein Motorradlenker starb am Samstag in Kärnten. Der 59-Jährige fuhr am ersten Fahrstreifen einer Autobahn auf einen langsam fahrenden russischen Pkw, der rechts vorne einen Reservereifen montiert hatte, auf. In Niederösterreich kam am Pfingstsamstag ein 76-jähriger Pkw-Lenker bei geringer Fahrgeschwindigkeit von der Autobahn ab und überschlug sich mehrmals, die 77-jährige angegurtete Beifahrerin wurde dabei getötet.

Am gestrigen Montag schlief einem 48-jährigen Pkw-Lenker in Oberösterreich während der Fahrt der Fuß ein. Deshalb kam er eigenen Angaben zufolge auf die Gegenfahrbahn einer Bundesstraße und prallte frontal gegen eine 36-jährige Pkw-Lenkerin, die noch an der Unfallstelle verstarb.

2015 waren am Pfingstwochenende noch neun Personen im Straßenverkehr gestorben, 2014 waren es sogar 13 Tote. Die meisten tödlichen Unfälle zu Pfingsten gab es mit 45 Toten im Jahr 1979 und 44 Toten am Pfingstwochenende 1984.

Seit Jahresbeginn starben bis Pfingstmontag auf den heimischen Straßen 148 Menschen. Im Vergleichszeitraum 2016 waren es 156 und 2015 insgesamt 173 Verkehrstote.

Von: apa

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