Folgenschwerer Unfall in Georgien

Vorarlberger Techniker zu Unfallort in Georgien vorgelassen

Sonntag, 18. März 2018 | 17:39 Uhr

Am späteren Sonntagnachmittag sind die beiden nach Georgien entsandten Techniker des Vorarlberger Seilbahnunternehmens Doppelmayr zur Unfallstelle des am Freitag außer Kontrolle geratenen Skilifts in Gudauri vorgelassen worden. Mit genaueren Informationen zur Ursache rechnete Doppelmayr allerdings nicht so rasch.

Die beiden Techniker würden gemeinsam mit Behördenvertretern und Sachverständigen die Liftanlage untersuchen, erklärte Unternehmenssprecher Ekkehard Assmann der APA gegenüber den aktuellen Stand. Die beiden Mitarbeiter dürften dabei selbst “nichts anfassen”. Noch völlig offen sei auch, ob das Unternehmen “etwas über die Ursache mitteilen darf oder ob sich das die georgischen Behörden vorbehalten”.

Der Vierersessellift im Ferienort Gudauri war am Freitag plötzlich mit hohem Tempo rückwärts gelaufen. Dabei waren nach unbestätigten Informationen rund ein Dutzend Personen aus den Sesseln geschleudert oder bei Sprüngen verletzt worden. Nach Medienberichten hatten sich auch neun Skitouristen aus Oberösterreich zum Unfallzeitpunkt auf dem Lift befunden. Sie kamen mit dem Schrecken davon. Die Liftanlage im Norden Georgiens war 2007 von dem Vorarlberger Unternehmen errichtet worden.

Von: apa