Heftige Regenfälle sorgten in Gmunden für Überschwemmungen

Waldbrände in Tirol – Überschwemmungen in OÖ

Mittwoch, 31. Mai 2017 | 11:18 Uhr

Blitzschläge haben am Dienstag zwei Waldbrände in Tirol ausgelöst. In Jenbach (Bezirk Schwaz) geriet eine Fläche von 300 Quadratmetern in Brand, auch in Erpfendorf (Bezirk Kitzbühel) waren die Feuerwehren im Großeinsatz. Die Höhe der Sachschäden war vorerst nicht bekannt, teilte die Polizei mit. Auch im oberösterreichischen Salzkammergut kam es zu Gewitterschäden.

Der Blitzschlag in Jenbach hatte sich gegen 16.30 Uhr ereignet. Die Feuerwehren Jenbach, Stans, Schwaz und Wiesing waren mit rund 50 Mann sowie die Bergrettung Schwaz mit zehn Mann im Einsatz. Auch ein Hubschrauber des Innenministeriums wurde herangezogen.

In Erpfendorf brach gegen 19.00 Uhr rund 500 Meter unterhalb des Hefferthorns in unwegsamem Gelände aufgrund eines Blitzschlages ein Waldbrand aus. Gegen 21.30 Uhr konnte er schließlich von der Feuerwehr Erpfendorf mit Unterstützung des Feuerwehr Flugdienstes des Bezirkes Kitzbühel sowie den Feuerwehren Kössen, Kirchberg und Brixen im Thale gelöscht werden. Insgesamt befanden sich 55 Feuerwehrleute mit sieben Fahrzeugen im Löscheinsatz.

In der Nacht gab es dann Gewitterschäden im oberösterreichischen Salzkammergut. Das berichtete das Landesfeuerwehrkommando auf APA-Anfrage. Demnach standen rund 60 Feuerwehren im Einsatz. Besonders betroffen war die Bezirksstadt Gmunden und ihre Umgebung. Zahlreiche Straßen waren überflutet, in der Innenstadt von Gmunden sogar so stark, dass sie vorübergehend gesperrt wurden. Auch etliche Keller von Wohnhäusern mussten leergepumpt werden.

In Schörfling am Attersee im Bezirk Vöcklabruck schlug ein Blitz in einen Bauernhof ein und löste einen Brand aus. Die örtliche Feuerwehr war besonders schnell am Einsatzort – sie hatte zum Zeitpunkt des Alarms gerade eine Kommandositzung. Aber sie konnte nicht verhindern, dass vom Wirtschaftstrakt nicht mehr viel zu retten war.

Auch in anderen Gemeinden im Alpenvorland gab es durch das Gewitter ausgelöste kleinere Feuerwehreinsätze. Gegen Mitternacht konnten die Helfer wieder einrücken. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Von: apa