Rund 180 Einsatzkräfte waren am Samstag im Einsatz

Waldbrand im Kärntner Mölltal endgültig gelöscht

Sonntag, 28. Mai 2017 | 18:15 Uhr

Der Waldbrand im Kärntner Mölltal konnte am Sonntagnachmittag endgültig gelöscht werden. Wie die Landespolizeidirektion am Sonntagabend mitteilte, wurde bereits um 14.00 Uhr und somit nach mehr als 20-stündigem Einsatz “Brand aus” gegeben. Das Feuer in der Außerfragant war am späten Samstagnachmittag ausgebrochen, bis zu 180 Kräfte standen im Einsatz.

Vom Brand waren rund zwei Hektar Waldfläche in steilem, teils felsigem Gelände an der Grenze zwischen dem unteren und oberen Mölltal betroffen. Das Feuer war am Samstag gegen 15.45 Uhr bemerkt worden. Das unwegsame Gelände und immer wieder aufkommender Wind erschwerten die Löschversuche der rund 180 Einsatzkräfte, wie Bezirksfeuerwehrkommandant Kurt Schober schilderte. Daher wurde noch am Samstag der Löschhubschrauber des Innenministeriums zur Unterstützung angefordert, der bis zum Einbruch der Dunkelheit Löschflüge durchführte.

Sonntagfrüh wurde die Brandbekämpfung von vier Feuerwehren mit rund 70 Mann und dem Löschhubschrauber wieder aufgenommen. Bereits zu Mittag machte der Löschhubschrauber seine letzen Kontrollflüge, vorerst wurde jedoch mit einem “Brand aus” am Abend gerechnet.

“Der Löschhubschrauber war seit 8.00 Uhr wieder im Einsatz”, erzählte Bezirksfeuerwehrkommandant Schober gegenüber der APA. Rund 55 bis 60 Löschflüge seien absolviert worden, um das Feuer einzudämmen. Das Wasser wurde laut Schober vom nur rund 200 bis 300 Meter tiefer liegenden Gößnitz-Stausee zur Brandstelle geflogen. “Pro Flug konnten rund 500 Liter Wasser transportiert werden”, sagte der Kommandant. Die Brandursache war nach wie vor unklar und noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Von: apa