Was wäre der Sekt zum Jahreswechsel ohne Handyfoto...

Weltweit ausgelassene Feiern zum Jahreswechsel

Mittwoch, 01. Januar 2020 | 17:19 Uhr

Gigantische Silvesterpartys von Sydney über Paris bis New York und Rio: Trotz großer Herausforderungen und Probleme, vor denen die Menschheit im neuen Jahrzehnt steht, haben weltweit Millionen von Menschen auf Straßen und Plätzen in das Jahr 2020 hineingefeiert. Eine der ersten Millionenmetropolen, in denen das neue Jahrzehnt begann, war Sydney.

In der australischen Metropole gab es wie üblich ein gigantisches Feuerwerk am Hafen, ungeachtet der verheerenden Buschbrände, die Australien seit Wochen heimsuchen. In Europa fanden einige der größten Silvesterpartys in Paris und London statt. Die seit Wochen andauernden Streiks im Verkehrssystem gegen die Pensionsreformpläne von Staatschef Emmanuel Macron hinderten zehntausende Menschen nicht daran, auf der Prachtstraße Champs-Elysées zusammenzuströmen. Macron kündigte in seiner Neujahrsansprache an, an seinen Reformplänen festzuhalten.

In London verfolgten tausende Partygänger an der Themse das Feuerwerk. Um Mitternacht erklangen die Glocken von Big Ben, des berühmten Turms am Parlamentssitz – sie läuteten für Großbritannien ein Jahr ein, in dem es die EU verlassen dürfte. Bei der größten deutschen Silvesterparty auf der Berliner Festmeile ging es laut Polizei überwiegend friedlich zu.

Rund 800.000 Menschen sind bei der 30. Ausgabe des Wiener Silvesterpfads feiernd durch die Stadt gezogen. Ein Feuerwerk am Rathausplatz wurde wegen zu starken Windes abgesagt. Die Polizei zog eine zufriedenstellende Bilanz.

Zu gewalttätigen Konfrontationen kam es erneut in Hongkong, das seit einem halben Jahr von Protesten gegen die Peking-treue Regierung erschüttert wird. Die Polizei ging mit Tränengas und Wasserwerfern gegen Demonstranten vor.

In Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang versammelten sich zahlreiche Menschen zu einem Konzert, Tanzdarbietungen und einem Feuerwerk. Machthaber Kim Jong Un verkündete, dass sich sein Land nicht mehr an das 2018 verkündete Moratorium für Atomversuche und Tests von Interkontinentalraketen halten werde.

In New York fand vor zahlreichen Feiernden am Times Square die traditionelle Silvesterparty statt. Rio de Janeiro in Brasilien läutete mit geschätzt drei Millionen Feiernden das neue Jahr ein, wo an der berühmten Copacabana das traditionelle Feuerwerk gezündet wurde. Als weltweit Erste – bereits um 11.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) – hatten die Menschen in Samoas Hauptstadt Apia den Jahreswechsel gefeiert. Der Südseestaat liegt wie auch Kiribati gerade westlich der internationalen Datumsgrenze. Eine Stunde später gingen um 12.00 Uhr MEZ in Neuseeland die Feuerwerkskörper in die Höhe. In der größten Stadt Auckland strahlte die Harbour Bridge in Farbenwellen.

In Japan erklangen um 16.00 Uhr MEZ die Glocken der buddhistischen Tempel 108 Mal. Dies entspricht nach dem buddhistischen Glauben der Zahl der irdischen Wünsche, die ein Mensch überwinden muss, um das Nirwana zu erreichen. Um 17.00 Uhr folgte der Jahreswechsel auf den Philippinen und in Malaysia, wo ebenfalls Feuerwerke die Himmel erleuchteten.

In der russischen Hauptstadt Moskau lagen sich (um 22.00 Uhr MEZ) Zehntausende Menschen bei einem großen Fest am Roten Platz in den Armen. In Madrid wiederum begrüßten Zehntausende das neue Jahr unter der Turmuhr an der Puerta del Sol im Zentrum der Stadt. Bei jedem Glockenschlag aßen sie – wie es die Tradition verlangt – eine Weintraube.

Tote gab es in Frankreich und Italien: Im nordostfranzösischen Haguenau wurden ein 30-Jähriger getötet und 50 weitere Menschen durch die Explosion von Feuerwerkskörpern verletzt. In Italien starb ein 27-jähriger Mann im Zusammenhang mit dem Abbrennen von Pyrotechnik, insgesamt 204 Menschen wurden verletzt. In Wien verletzten sich zwei Männer beim Böller-Schießen schwer.

Von: APA/dpa

Kommentare

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25 Kommentare auf "Weltweit ausgelassene Feiern zum Jahreswechsel"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Jiminy
Jiminy
Superredner
1 Monat 20 Tage

solange es auf dieser Welt Kinder gibt die leiden und sterben müssen, gibt es nichts zu feiern!!

wahrheitssucher
wahrheitssucher
Grünschnabel
1 Monat 20 Tage

@Jiminy
Schian gsog, wer denkt das leidende Kinder auf dor anderen Seite der Welt sein irrt leider.
Wünsche allen an guatn Rutsch, viel Glück und vor allen Gesundheit im neuen Jahr.

Andreas
Andreas
Superredner
1 Monat 20 Tage

man muass a mit sein eigenen leben zufrieden sein, nor konnmen a lochen, feiern und glücklich sein. schians nuies in olle

falschauer
1 Monat 20 Tage

guter überlegung 👍 aber fest weiterböllern, das lenkt vom thema ab und so manche fühlen sich dabei sooooo super….🤯

marc16
marc16
Grünschnabel
1 Monat 19 Tage

wia konn man lei so negativ sein 🙈😱!!!

Staenkerer
1 Monat 19 Tage

i rett nit oan ormes kind der auf der ondern seite der welt, wenn i do mein lebn in sock und asche, ohne feiern und lochn verbring!
a von meiner seite isch im laufe der johre viel geld dorthin gspendet wortn, heit honn i in verdocht das des geld in woffn gsteckt wurde de dort den kindern leid und not gebrocht hobn, oder in kinderhände, de leid und not verbreitet hobn! so wie i , hobn x ondre johrzehne lobg gspendet, geändert hots fost nix, also werd heit der verzicht aufs feiern um drun zu denkn a nix ändern!

Reitiatz
Reitiatz
Superredner
1 Monat 20 Tage

dia hobm schun a cools feuerwerck, ba ins do geat deis nimmr, do sain zu viele dia oan die freid am lebm it gunnan.

Jiminy
Jiminy
Superredner
1 Monat 20 Tage

wenn dei deine freid im leben isch, nor wer i mi persönlich einsetztn, dass olle südtiroler Gemeinden wieder Feuerwerke mochn… 🤔😁😂🤣

falschauer
1 Monat 20 Tage

wenn dein glück von an böller obhängt nor tuasch mir echt load

Avalon
Avalon
Tratscher
1 Monat 19 Tage

Reitiatz,brauchts a Feuerwerk um im Lebm a Freude zu hobm?

raunzer
raunzer
Superredner
1 Monat 20 Tage

Verdammt, wo bleibt denn bloß die Greta?

falschauer
1 Monat 20 Tage

in diesem fall ist schweigen gold…..energien sollte man für wichtigeres mobilisieren

Savonarola
1 Monat 20 Tage

ich höre die Gretajünger auf der Straße knallen.

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 19 Tage

Savon….Viele konntens nicht erwarten und es knallte den ganzen Tag anstatt um Mitternacht.Frustration ,jetzt erst recht.🤷🏻‍♀️

Jiminy
Jiminy
Superredner
1 Monat 19 Tage

und von dir hört man nur Blödsinne…

marc16
marc16
Grünschnabel
1 Monat 19 Tage

@Jiminy
und von dir noch viel mehr!!!!!!!!

DAC
DAC
Tratscher
1 Monat 19 Tage

nur Südtirol ist im Dornröschenschlaf. Meran war NULL

Staenkerer
1 Monat 19 Tage

tjo, der gemeinderot hot es so gewellt … dafür sein de meraner heit ausgschlofn, hobn a guate luft und no a dicke brieftasche, a jo und de wahl kennen se sich sporn, de sein sicher olle schun wiedergewählt!

Septimus
Septimus
Universalgelehrter
1 Monat 19 Tage

Nachgedacht…🤔🤔🤔…und plötzlich wettern viele gegen die Feuerwerke,…auch zu recht…aber was sind schon Feuerwerke 🎇🎆,im Gegensatz zu den Weltweiten Bomben-Raketen-Einschläge in den Kriegsgebieten…das ganze Jahr über??…und in den Waffen-Arsenalen,lauern weiterhin unzählige ABC-Waffen…

Staenkerer
1 Monat 19 Tage

de es vorreiter in punkto saubre luft um sautres geld und für de wirtschoftsaufschwung fleißig produziert und mit eifer vermorktet… gell
allso: gebieterisch mit erhobenen zwigefinger an der eigenen tür stien und unschoffn das in meiner stube koan stabkernle einerkimmt, in dreck kehrn mir zum nochbor….

falschauer
1 Monat 19 Tage

in 2019 hon in dem forum sonnen- und schottenseiten vom durchschnittssüdtiroler kennen gelernt, wobei letztere bei weitem überwiegen, trotzv ollem

Mistermah
Mistermah
Kinig
1 Monat 20 Tage

Genügend aerosole in die Luft, vielleicht kommt der Regen…

Mickie Maus
Mickie Maus
Neuling
1 Monat 19 Tage

so lange die leute zuschauen wird immer feuerwerk gemacht erst wenn es den Zuschauern nicht mehr interressiert wird es aufhören

ghost
ghost
Grünschnabel
1 Monat 20 Tage

paradox

Musashi
Musashi
Grünschnabel
1 Monat 19 Tage

Ich wünsche allen ein gutes neues Jahr und wünsche mir speziell von der Kommentarsektion hier weniger Negativität, Gehässigkeit und mehr konstruktive Diskussionskultur. Ich freue mich, auch in diesem Jahr meinen Senf dazugeben zu dürfen

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