Das Robert Koch-Institut meldete 17.561 neue Fälle

Weniger Corona-Neuinfektionen in Deutschland als in Vorwoche

Mittwoch, 18. November 2020 | 08:52 Uhr

In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 17.561 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das sind knapp 1.000 Fälle weniger als vor einer Woche. Am vergangenen Mittwoch hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 18.487 gelegen. Auch am Montag und Dienstag war der Wert niedriger als der Vorwochenwert. Der Höchststand war am vergangenen Freitag mit 23.542 gemeldeten Fällen erreicht worden.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 833.307 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Mittwoch um 305 auf insgesamt 13 119. Das RKI schätzt, dass rund 546.500 Menschen inzwischen genesen sind.

Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 0,97 (Vortag: 0,97). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch knapp 100 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

In der Ukraine stieg die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus auf über 10.000. Binnen 24 Stunden seien 256 weitere Opfer gemeldet worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Insgesamt seien damit 10.112 Menschen mit oder an dem Virus gestorben. Zudem seien 12.496 weitere Neuinfektionen gemeldet worden, insgesamt seien es nun 570.153.

In Indien wuchs die Zahl der nachgewiesenen Infektionsfälle um 38.617 auf mehr als 8,9 Millionen an. Binnen 24 Stunden sind laut offiziellen Angaben zudem 474 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert worden. Insgesamt starben damit 130.993 Menschen. Indien verzeichnet nach den USA weltweit die meisten Ansteckungsfälle. Seit dem Höchststand im September gehen die Neuinfektionen zurück.

Von: APA/dpa

Kommentare

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14 Kommentare auf "Weniger Corona-Neuinfektionen in Deutschland als in Vorwoche"


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Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Superredner
7 Tage 17 h

Einige hörten am 24.04. weg. Das müssen nun Alle ausbaden:
“Corona: Drosten-Interview aus
dem Frühjahr geht viral – damalige Prognose trifft aktuelle Situation
In dem Interview sagte Drosten voraus, dass einige der getroffenen Corona-Maßnahmen* im Sommer gelockert werden könnten. Zugleich warnte der Virologe der Berliner Charité aber, man werde dann immer noch „wenig Bevölkerungsimmunität“ haben.

Man laufe dann „mit einer immunologisch
naiven Bevölkerung in eine Winterwelle rein“, prognostizierte Drosten im April. Er mahnte damals: „Darauf müsste man sich
vorbereiten. Das wäre gefährlich.“ Drosten erklärte im
Interview, man müsse sich darauf einstellen, im Winter in einen erneuten Lockdown zu gehen.“
https://www.merkur.de/welt/coronavirus-deutschland-drosten-interview-oesterreich-lockdown-prognose-charite-herbst-zr-90102220.html

Piefke-NRW
Piefke-NRW
Superredner
7 Tage 16 h

Drosten ließ auch Schweinegrippe-Impfstoffe für Hunderte Millionen Euro kaufen. Drosten und Lauterbach… Kandidaten für Udo Lindenbergs Panikorchester.

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Tratscher
7 Tage 15 h

Unqualifizierter Kommentar. Drosten hat gar nichts gekauft sondern damals ein große Gefahr für die Bevölkerung gesehen. Im Nachhinein hat sich herausgestellt dass die Alten zufällig größtenteils immun sind wegen einem ähnlichen Erreger in der Kindheit. Siehe NDR Corona Update Nr 42.
Drosten ist überhaupt kein Panikmacher, er hat bis jetzt fast alles präzise vorhergesagt er arbeitet sein knapp 20 Jahren an Corona Viren. Italien hat leider keinen Drosten und welches Land steht besser dar? DEr Podcast hat eine Riesenreichweite in der Politik und bei Ämtern wie Ärzten (>1Mio Hörer)

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Tratscher
7 Tage 15 h

Ach ja ich habe mit Schweinegrippe impfen lassen, in meiner (mittleren) Alterskategorie waren damals einige auf Intensivstation und der eine oder andere gestorben.

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Universalgelehrter
7 Tage 15 h

@Piefke…
Ich wüsste noch einen Kandidaten, der heisst Armin und kommt aus NRW

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Superredner
7 Tage 14 h

Da müssen wir jetzt durch. Eine Lehre für die “immunologisch naive Bevölkerung”.
Sagt der Optimist in mir. Gibt aber auch eine andere innere Stimme.

Mezcalito
Mezcalito
Superredner
7 Tage 17 h

Die Welle geht von alleine zurück

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Tratscher
7 Tage 15 h

Erstmal geht es nicht wesentlich zurück sondern stabilisiert sich, dann sind das die Maßnahmen die vor 2 und 4 Wochen beschlossen wurden und die Herbstferieneffekte in D.

Du flüchtest dich wie sehr viele anderen – gerade in Südtirol – seit Beginn in deine eigene Erklärwelt und ignorierst wissenschaftliche Erkenntnisse – entweder aufrgund psychologischen Schutzfunktion oder mangelender naturwissenschaftlicher Bildung. Bitte passe zumindest auf dich und andere auf -alles Gute!.

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Universalgelehrter
7 Tage 15 h

@MEZ..
Ja! Wenn viele gestorben sind.

falschauer
7 Tage 14 h

@snip 👏👏👏

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Universalgelehrter
7 Tage 18 h

Die Labore sind an der Kapazitätsgrenze. Deshalb ein Rückgang der Feststellung. Aber nicht der Infizierten!

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Tratscher
7 Tage 15 h

Das ist keine hinreichende Erklärung. Die waren schon im August an der Grenze.
Jetzt haben wir auch noch Schnelltests. Natürlich gibt es eine Dunkelziffer aber die Positivenrate ist noch nicht so horrend wie Schweiz oder Südtirol und die ist ein Maß für die Überlastung. Die Zahlen sind noch weit zu hoch, die müssen auf ein Contacttracing-erträgliches Niveau!

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Tratscher
7 Tage 15 h

Hier nochmal für google Faule zum Thema Schweinegrippe: https://www.ndr.de/nachrichten/info/42-Coronavirus-Update-Bei-der-Schweinegrippe-kam-alles-anders,podcastcoronavirus212.html  🙂

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Tratscher
7 Tage 9 h

Wer wundert sich noch dass es in Südtirol so schlecht läuft wenn die reine Bereitstellung von wissenschaftlichen Infos zu negativen Daumen führt. Herr lass… aufs heilige Land regnen.

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