Stalking-Vorwürfe wiegen schwer - Mann musste sogar Arbeitsplatz wechseln

Wenn der neue Freund der Ex ausrastet

Mittwoch, 27. April 2022 | 09:50 Uhr

Bozen – Er soll den früheren Partner seiner Freundin bedroht, aufgelauert und in einem Fall sogar angegriffen haben. Der Südtiroler blickt nun einem Verfahren vor Gericht wegen Stalking entgegen. Sein Opfer will sich am 31. Mai als Nebenkläger in das Verfahren einlassen, berichtet die italienische Tageszeitung Alto Adige.

Seit zwei Jahren sind er und seine Ex-Freundin, mit der er auch eine Tochter hat, im Einvernehmen getrennt. Der neue Freund der Frau scheint laut den Vorwürfen damit aber nicht zufrieden zu sein. Er soll dem Ex seiner Freundin nachgestellt und sogar tätlich angegriffen haben – mit einer Krücke, als dieser aus einem Supermarkt kam. Schließlich wandte sich der Bozner an Anwalt Nicola Nettis, der Anzeige wegen Stalkings erstattete und dabei anführte, dass sein Mandant sogar seine Lebensgewohnheiten umstellen musste. So habe er etwa den Arbeitsplatz wechseln müssen, damit ihn sein Verfolger nicht mehr jeden Tag auflauern kann. Die Belästigungen sollen sich über Monate hingezogen haben.

Nach der Anzeige hat der Untersuchungsrichter ein Annäherungsverbot ausgesprochen, das vorerst aufrecht bleibt. Das Verfahren wurde gestern auf den 31. Mai vertagt. Dann will sich der Geschädigte als Nebenkläger einlassen.

Der Gesetzgeber sieht für Stalking Haftstrafen von bis zu sechs Jahren und sechs Monaten vor.

 

 

 

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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2 Kommentare auf "Wenn der neue Freund der Ex ausrastet"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Savonarola
29 Tage 21 h

comportamento da terrone

Trina1
Trina1
Kinig
29 Tage 14 h

Savonarola, also hobn mir terroni in ollen Sprachgruppen Ethnien !

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