Anwohner in der St.-Georgen-Straße in Meran klagen über den Verkehr

„Wer zu Fuß geht, riskiert sein Leben“

Sonntag, 11. September 2022 | 11:01 Uhr

Meran – Die Sanierungsarbeiten in der St.-Georgen-Straße in Meran sind längst abgeschlossen. Verkehrsschilder, die auf das Tempolimit von 30 Stundenkilometern hinweisen, sind zwar aufgestellt, doch den Anrainern ist das zu wenig. Das Schild sei zu unauffällig angebracht, außerdem sei die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht auf dem Asphalt markiert. Für die Anrainer hat das unangenehme Folgen.

Autos und Motorräder fahren oft viel zu schnell durch, obwohl es gleich viermal einen Fußgängerübergang gibt und obwohl ein Abschnitt der Straße gepflastert anstatt geteert ist. Die überhöhte Geschwindigkeit der Fahrzeuge stellt für die Passanten und vor allem für Kinder eine Gefahr dar, von denen viele zum Rosegger-Park wollen.

Verschlimmert wird die Situation durch das Blumenbeet, das die Verkehrsflüsse trennt. Dieses ist so angelegt, dass das Linksabbiegen für Fahrzeuge, die aus dem Passeiertal kommen, besonders schwierig ist.

Bei der Verlegung der Verkehrsinsel sei offenbar nicht berücksichtigt worden, dass die Straße durch eine leichte Verbreiterung des Bürgersteigs verengt wurde, schreibt die italienische Tageszeitung Alto Adige. Weil Autos und Motorräder häufig zu schnell fahren, steigt außerdem die Lärmbelästigung.

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

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11 Kommentare auf "„Wer zu Fuß geht, riskiert sein Leben“"


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brunner
brunner
Universalgelehrter
19 Tage 6 h

Stadtpolizei? Auf Merans Strassen und in den Stadtvierteln wie gewohnt kaum zu sehen….ist diese nur für die Innenstadt zuständig?

Trina1
Trina1
Kinig
19 Tage 6 h

brunner, in der Innenstadt sieht es auch nicht rosig aus!

Waiby
Waiby
Tratscher
19 Tage 6 h

mache Leute gehe auch auf der Straße und auf denn Gehsteig oder überqueren die Straße ohne Link oder rechts zu schauen und haben die Autofahrer Schuld das ist ja klar

Grünschnabel
18 Tage 11 h

deswegen muss der autofahrer sich vor jedem zebrastreifen vergewissern, dass keine personen die straße überqueren wollen. 90% der autofahrer in südtirol machen das nicht!

Waiby
Waiby
Tratscher
17 Tage 22 h

@nutsch aber die Fußgänger und die Radfahrer müssen auch aufpassen ist nicht immer von uns Autofahrer die Schuld

Dagobert
Dagobert
Kinig
19 Tage 6 h

Und gleichzeitig gegen der neuen Umfahrungsstr. protestiern 🤭

der echte Aaron
der echte Aaron
Universalgelehrter
19 Tage 5 h

…..und wie war es vor den Umbauarbeiten? Kein Verkehr?

Sag mal
Sag mal
Kinig
19 Tage 5 h

das ist nicht nur an dieser Stelle so und auch als Autofahrer riskierst Du inzwischen … .Radfahrer sollten ausschliesslich Radwege benutzen .Wird um die vielen Motorradfahrer geworben Die hierher kommen?

hage
hage
Superredner
19 Tage 3 h

Ist das in anderen orten anders?
Zebrastreifen sind wie Luft…. überall im Lande

meinungs.freiheit
meinungs.freiheit
Superredner
19 Tage 5 h

Tja wenn die Politik das Verkehrsproblem in den letzten dreißig Jahren nicht gelöst hat bleibt es halt.

Neumi
Neumi
Kinig
18 Tage 10 h

Der ist schuld und jener ist schuld und die machen’s auch nicht besser und die anderen benehmen sich auch daneben.

Ist es denn so schwer, in einem Wohnviertel mit so schmalen Straßen und noch schmaleren Gehsteigen einfach mal vom Gas zu gehen und langsamer zu fahren?

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