Exkutive setzt zu Ostern 334 stationäre und mobile Radargeräte ein

Wieder verstärkte polizeiliche Verkehrsüberwachung zu Ostern

Montag, 11. April 2022 | 09:27 Uhr

Die Polizei verstärkt im Osterreiseverkehr wieder die Überwachung. Am Wochenende ist starker Reiseverkehr ausgeblieben, zu Ferienbeginn gab es auf Österreichs Straßen keine Staus. Die Schwerpunktaktion dauert bis Dienstag nach Ostern. “Die Beamten werden vor allem gegen rücksichtslose Raser und Drängler mit aller Konsequenz vorgehen. Damit sollen andere Verkehrsteilnehmer, die sich an alle Regeln halten, geschützt werden”, kündigte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) an.

Es wird Schwerpunkteinsätze in allen Bundesländern, sowohl auf den Transit- und Hauptverkehrsrouten als auch im Nahverkehr und auf dem niederrangigen Straßennetz geben. Je nach Witterung werden die Kontrollmaßnahmen bei Bedarf auch die beliebten Ausflugsstrecken von Motorradfahrern umfassen. Den Polizistinnen und Polizisten stehen dazu 2.500 Einsatzfahrzeuge, 350 Motorräder, etwa 100 Zivilstreifenfahrzeuge mit Video-Nachfahreinrichtung zur Verfügung. Dazu kommen 334 stationäre und mobile Radargeräte, 15 Section-Control-Anlagen, 1.247 Lasergeschwindigkeitsmessgeräte und elf Abstandsmess-Systeme. Außerdem gibt es 1.385 Alkomaten und 1.429 Alkohol-Vortestgeräte, 53 Drogen-Vortestgeräte, 86 Mopedprüfstände und 51 Rotlicht-Verkehrsüberwachungsanlagen (“Ampelradar”).

Im vergangenen Jahr wurden am Osterwochenende von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag bei 215 Verkehrsunfällen mit Personenschaden 242 Menschen verletzt und vier getötet. Im Jahr 2020 wurden ebenfalls vier, im Jahr 2019 acht und im Jahr 2018 zwei Menschen tödlich verletzt. Die bisher geringste Opferzahl seit Einführung der Statistik im Bundesministerium für Inneres im Jahr 1968 wurde mit einem Verkehrstoten im Jahr 2013 verzeichnet. Zum Vergleich dazu mussten im bisher schlimmsten Jahr 39 Tote am Osterwochenende 1976 beklagt werden, noch im Jahr 2004 kamen 17 Menschen zu Ostern im Straßenverkehr ums Leben.

Voriges Jahr galten zu Ostern in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland rund um die Uhr coronabedingte Ausgangsbeschränkungen. 524 Anzeigen wegen der Missachtung von Ausgangssperren, 2.241 Anzeigen sowie 500 Organmandate aufgrund von Verstößen gegen das Covid-19-Maßnahmengesetz bildeten 2021 die Osterbilanz. Im Verkehrsbereich wurden über die Feiertage 29.173 Fahrzeuglenker wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit beanstandet. Die Polizei erstattete 202 Anzeigen wegen Alkoholisierung, weitere 63 Drogenlenker mussten sofort aus dem Verkehr gezogen werden. Insgesamt wurde im Vorjahr am Osterwochenende 163 Fahrzeuglenkern der Führerschein vorläufig abgenommen.

Von: apa

Kommentare

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15 Kommentare auf "Wieder verstärkte polizeiliche Verkehrsüberwachung zu Ostern"


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Tratscher
1 Monat 14 Tage

Ja toll ! unsere Freunde und Nachbarn reiben sich schon die Hände und denken ans “Kasse machen” !
Ich werde aus diesem Grund nicht über Ostern nach Österreich fahren, dort mein Geld ausgeben und mich abzocken lassen…

tom
tom
Universalgelehrter
1 Monat 14 Tage

hierzulande kann man ja auch viel ungestörter rasen, keine lästige Rennleitung, die stört

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 14 Tage

Was für ein ist dümmlicher Kommentar! Niemand würde Abzocken wenn du dich an die Regeln hältst! Zwingt dich jemand schneller zu fahren als du darfst?

Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 14 Tage

…dann bleib hier…auf Me-Bo kannst volle Pulle brettern…interessiert da niemand…
🤪

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 14 Tage

@Doolin und wenn dort dann doch geblitzt und/oder kontrolliert wird, dann wird hier im Forum darüber geläster, wie geldgeil die Gemeinden sind.

anonymous
anonymous
Universalgelehrter
1 Monat 14 Tage

Alk kontrolliert nicht Vergessen,es fahren genügend Alkoholiker durch die Prärie

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 14 Tage

Ich würde stattdessen kontrollieren, ob jemand alkoholisiert ist. Alkoholiker können ja auch nüchtern sein und genauso gibt’s Betrunkene Nicht-Alkoholiker.

Offline1
Offline1
Kinig
1 Monat 14 Tage

Ein Tempomat ist eine segensreiche Einrichtung. Von mir gibt es für den Staat Österreich außer dem Jahrespickerl nichts zum Verdienen.

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 14 Tage

Hier hingegen ist so was leider ziemlich wertlos, es ist schwer, eine Staatsstraße zu finden, wo man man 5 km die Geschwindigkeit beibehalten kann. 50,90,70,90,60,90,60,50, …

Offline1
Offline1
Kinig
1 Monat 14 Tage

@Neumi..Dafür habe ich noch Augen, Hirn, Gas- und Bremspedal.

tom
tom
Universalgelehrter
1 Monat 14 Tage

ich Bretter durchs Unterinntal immer mit bis 230km/h, bisher ohne Strafe. nennt sich dann railjet

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 14 Tage

@Offline1 Die sind die Alternative zum Tempomat, stimmt 😀

Mikeman
Mikeman
Kinig
1 Monat 14 Tage

@ logo
dann lass das Auto lieber überhaupt stehen denn im …….heiligen Land wirst genauso wenn nicht nochmehr abgezockt 😂, die warten ja schon hinter jeder Ecke.

Offline1
Offline1
Kinig
1 Monat 14 Tage

@mikeman….und erwischen ZU RECHT Diejenigen, die meinen, sie müssten sich nicht an die Regeln halten….

Zugspitze947
1 Monat 14 Tage

Da wird die Kasse wieder  überquellen ,denn ganz so gerecht es dabei leider nicht zu 😡😝👌

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