Erste Erfahrungen aus dem neuen Mehrgenerationenhaus Lebensräume Meran

Wohnen in Gemeinschaft

Mittwoch, 05. Oktober 2022 | 10:47 Uhr

Meran – Anlässlich der kürzlich stattgefundenen Fachtagung „Aktives Altern“, organisiert von der Genossenschaft Wohnen im Alter, der Landesgewerkschaft der Rentner und dem Institut für den sozialen Wohnbau, präsentierte die Stiftung St. Elisabeth das Konzept Mehrgenerationenhaus.

Ingrid Hölzl, Koordinatorin der Lebensräume Meran, Südtirols erstem Mehrgenerationenhaus nach dem Modell der gelebten Nachbarschaftshilfe, erzählte von ersten Erfahrungen. Seit April dieses Jahres leben mehrere Generationen unter einem Dach und unterstützen sich gegenseitig.

„In diesen sechs Monaten gab es schon einige gemeinsame Feste, vom Osterbrunch, Kindergeburtstag bis zum Törggelen“, erzählte die engagierte Koordinatorin Ingrid Hölzl. Zu ihren Aufgaben gehört vor allem dafür Sorge zu tragen, dass das Zusammenleben der Hausbewohner gut funktioniert.

Inzwischen gibt es bereits mehrere Teams unter den Mietern, die sich gegenseitig bei täglichen Arbeiten unterstützen, sei es bei der Mülltrennung, bei „Taxi“-Diensten oder Einkäufen. Auch das gemeinschaftlich angelegte Kräuter-Hochbeet im Garten wird von allen fleißig genutzt. „Wer hier einzieht, braucht die Bereitschaft sich in die Gemeinschaft einzubringen“, erklärt Hölzl. Ziel ist es, dass die Bewohner eines Mehrgenerationenhauses sich wohlfühlen, Gemeinschaft erfahren und möglichst lange selbstbestimmt und autonom wohnen können.

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

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3 Kommentare auf "Wohnen in Gemeinschaft"


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Trina1
Trina1
Kinig
1 Monat 28 Tage

Das finde ich sehr gut !

Rudolfo
Rudolfo
Universalgelehrter
1 Monat 28 Tage

Der Erfolg sei ihnen gegönnt. Für mich ist das eine “heile Welt im Kleinformat”. Fragt sich nur, wie lange das funktioniert…..

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 27 Tage

das klingt nach den Grünen.Mit solchen verwöhnten Kindern ???? wie Sie heute Sind würde ich die Einsamkeit vorziehen.

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