Für zwei Alpinisten ging die Tour in Salzburg tödlich aus

Zwei Alpinisten in Salzburg tödlich verunglückt

Mittwoch, 27. Februar 2019 | 19:24 Uhr

Zwei Skitourengeher sind am Mittwoch in Salzburg ums Leben gekommen. Der 47-Jährige und der 53-Jährige stürzten in unterschiedlichen Gebieten in steilem Gelände über mehrere hundert Meter ab. Die Unfälle ereigneten sich in Krimml im Pinzgau und in Werfenweng im Pongau.

Laut Polizei waren in Werfenweng ein 53-jähriger Mann und eine 47-jährige Frau, beide erfahrene Tourengeher aus Salzburg, zum sogenannten Steitmandls Gipfel unterwegs. In einer teilweise über 40 Grad steilen Rinne stiegen sie zu Fuß auf. Dabei verlor der Mann den Halt und stürzte Kopf voran über das teilweise apere Gelände etwa 200 Meter ab. Er blieb in einer Seehöhe von etwa 1.200 Metern liegen. Seine Gefährtin verständigte die Rettungskräfte.

Der Notarzthubschrauber “Martin 1” setzte einen Arzt bei der Unfallstelle ab, dieser konnte aber nur mehr den Tod des 53-Jährigen feststellen. Die Alpinpolizei, die Polizei Werfen, die Bergrettung und der Polizeihubschrauber “Libelle” bargen den Toten.

In Krimml stürzte ein 47-jähriger Tiroler bei einer Skitour auf die Reichenspitze mehrere hundert Meter ab. Der Tiroler hatte mit einem 21-jährigen Landsmann den Gipfel der Reichenspitze (3.303 Meter Seehöhe) von Krimml aus am Vormittag bestiegen. Weil das Gelände sehr steil war und der Schnee hart gefroren, stapften die beiden Skibergsteiger rückwärts vom Gipfel zum Skidepot hinunter. Dabei verlor der 47-Jährige den Halt und rutschte in eine Rinne ab, bis er schließlich auf einem Gletscherplateau zu liegen kam.

Obwohl der Begleiter mittels Mobiltelefon die Rettungskräfte verständigte und die Besatzung des Rettungshubschraubers “Martin 7” rasch am Unfallort war, konnte dem Verunfallten nicht mehr geholfen werden. Der Polizeihubschrauber “Libelle” führte die Bergung des Leichnams mittels Seil durch.

Von: apa