1. Saison-Tote am Mount Everest

Zwei Bergsteiger am Mount Everest gestorben

Donnerstag, 13. Mai 2021 | 15:27 Uhr

Bei der Besteigung des höchsten Berges der Welt sind am Mittwoch am Mount Everest zwei Bergsteiger aus den USA und der Schweiz gestorben. Es handle sich um die ersten Todesopfer der diesjährigen Saison, teilte der Expeditionsveranstalter Seven Summit Treks in Nepal am Donnerstag mit.

Der 40-jährige Schweizer starb demnach in der Nähe des Gipfels, nachdem er ihn bereits erreicht hatte. Der 55-jährige US-Bürger gelangte nach einem Erschöpfungsanfall noch in eines der Zeltlager, “bevor er plötzlich verstarb”.

Im Durchschnitt sterben jedes Jahr etwa fünf Bergsteiger auf dem höchsten Gipfel der Welt. In den vergangenen Jahren stieg die Zahl der Alpinisten auf dem Everest jedoch stark an. Allein 2019 starben elf Menschen bei der Besteigung. Experten führen die steigende Zahl der Todesfälle auf die Massen an Alpinisten zurück, die an manchen Tagen am Gipfel Schlange standen.

Der 8.848 Meter hohe Mount Everest kann von der nepalesischen Südseite oder von der chinesischen Nordseite aus erklommen werden. Besonders Nepal ist stark vom Bergsteiger-Tourismus abhängig und litt unter der wegen der Corona-Pandemie ausgefallenen Saison im vergangenen Jahr.

In den vergangenen Tagen sind die Infektionszahlen in dem Land im Himalaya jedoch sprunghaft gestiegen. Seit Beginn der Bergsteigersaison traten bereits mehrere Corona-Fälle im 5.364 Meter hoch gelegenen nepalesischen Basislager auf. Mehr als 30 medizinische Notfälle mussten ins Tal gebracht werden.

Von: APA/AFP

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

11 Kommentare auf "Zwei Bergsteiger am Mount Everest gestorben"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Superredner
1 Monat 7 Tage

Was rennen diese Leute auch auf die Berge hinauf! Noch ist im Tal Platz genug für alle.

natan
natan
Superredner
1 Monat 7 Tage

Ganz sicher kein Ziel für Sofa-atleten. Abgeshen davon, werden letztere die Alpinisten nie verstehen.

Zugspitze947
1 Monat 7 Tage

Peter das verstehst du nicht ………. Allerdings brauchen die Meisten zum Glück keinen Everest um die Berge zu geniessen 🙂

Offline
Offline
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

@natan..wären alle Alpinisten im Sinne der Definition, nämlich BergSTEIGER im Hochgebirge und würden aus eigener Kraft, auf den eigenen Füßen den Gipfel erreichen, könnte ich dir zustimmen. Was hat es jedoch mit Bergsteigen zu tun, wenn sich sehr Viele diesen Luxus nur deswegen leisten, um danach in einem (Guinness) Buch der Rekorde zu stehen. Der erste Blinde, Unterschenkelamputierte, unter 12 Jährige mit und ohne Begleitung seiner Eltern, 60/70/80 Jährige zum 3,5,8 oder 10 Mal usw. usf. Die Aufzählung würde die 1.000 Zeichen um ein Vielfaches übertreffen.

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 6 Tage

PeterSchl. muss man nicht verstehn.Wohl ein geringes oder übersteigertes Selbstwertgefühl solche Leute.

DontbealooserbeaSchmuser
1 Monat 3 Tage

@PeterSchlemihl was machst du dann in Südtirol, wenn du die Bergwelt nicht verstehst? Du kannst ja auch auf Sylt Urlaub machen 😆

Skye
Skye
Neuling
1 Monat 7 Tage

Natürlich hängen viele Einkommen an dieser Art des Bergtourismus, aber ich finde trotzdem, dass es völliger Unsinn ist, auf so hohe Berge zu steigen. Es stellt ja auch keiner der “Bergsteiger” einen neuen Rekord auf, jeder 8000er ist ja schon tausendfach bezwungen worden. Und nur um seine eigene Fitness zu beweisen, kann ich auch 10x auf einen 3000er rennen, das wäre die gleiche Leistung. Ganz abgesehen von der Umweltbelastung für eine Bezwingung eines 8000ers… Schon der Flug bis Nepal…

nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Es soll ja Leute geben, die im Alpinismus gar keine Rekorde verfolgen…
in 24 Stunden mögllchst viele Höhenmeter oder in einer Woche möglichst viele Gipfel zu schaffen, hat für mich nichts mehr mit Alpinismus zu tun.
Das ist reiner Sport…

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 6 Tage

@nuisnix hatt ehr damit zu tun dass die Menschheit immer verrückter wird.

Offline
Offline
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Dieses mit vielen Zehntausenden von 💰 erkaufte “Ich war auf dem Mont Everest” hat mit dem Alpinismus früher Tage nicht mehr das Geringste zu tun. Mit den Ausrüstungen früher Jahrzehnte/hunderte und ohne die modernsten Hilfsmittel wie Zwischenlager, Topbekleidung, künstlichem Sauerstoff, von den Sherpas angebrachten Fixseilen und Leitern usw. käme von diesen egoistischen “Bergtouristen heutiger Zeit” nur noch die Allerwenigsten auf die Gipfel der Achttausender….

ines
ines
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Mah, a Sensationsnochricht isch des net…. do obn isch wohl öfter oans verunglückt ….

wpDiscuz