Hunde waren angeleint

Zwei Kleinkinder durch Hundebisse verletzt

Freitag, 08. Mai 2020 | 12:17 Uhr

Ein zweijähriger Bub ist am Donnerstagabend in Fehring im Bezirk Südoststeiermark von einem Rottweiler in den rechten Unterarm gebissen worden. Das Kind wurde ins LKH Graz gebracht. Von dort hieß es am Freitag, dass keine Lebensgefahr besteht, aber Knochen und Weichteile schwer verletzt wurden. In Oberösterreich wurde ein 18 Monate alter Bub von einem Vierbeiner ins rechte Augenlid gebissen.

Zu dem Biss in der Steiermark war es in einer Hauseinfahrt gekommen, wo der Bub gespielt hatte. Ein 43-jähriger sprach nach einer Gassirunde mit seinen drei Hunden mit einem 34-jährigen Nachbar. Dessen Sohn kam den Hunden dabei offenbar zu nahe. Dann biss einer der Vierbeiner zu. Laut den beiden Männer waren alle drei Hunde während des gesamten Gesprächs angeleint und saßen neben dem Besitzer. Die Erhebungen waren am Freitagvormittag allerdings noch nicht abgeschlossen.

Eine Sprecherin des LKH-Universitätsklinikums Graz erklärte auf APA-Nachfrage, dass der Bub stationär aufgenommen wurde. Es sei noch nicht klar, ob die Funktionalität der Hand durch die Bissverletzungen nach dem Abheilen wieder komplett hergestellt werden kann. Das Kind bleibe jedenfalls vorerst für weitere Behandlungen in der Kinderchirurgie.

In Gallneukirchen im Bezirk Urfahr-Umgebung wurde ein 18 Monate alter Bub am Donnerstag von einem Hund ins rechte Augenlid gebissen. Die 28-Jährige Mutter hatte daheim den Chihuahua-Mischling eines Bekannten beaufsichtigt. In einem unbeobachteten Moment schnappte das Tier nach dem Sohn. Das Kind wurde im Kepler Uniklinikum Linz ambulant behandelt.

Von: apa