Für die Pkw-Insassen kam jede Hilfe zu spät

Zwei Todesopfer bei Verkehrsunfall im Nordburgenland

Dienstag, 11. August 2020 | 17:56 Uhr

Im Bezirk Eisenstadt-Umgebung sind am Dienstag ein Mann und eine Frau ums Leben gekommen, als ihr Pkw in Steinbrunn auf einem Bahnübergang von einem Zug erfasst wurde. Das Auto wurde von der Zuggarnitur nach Polizeiangaben etwa 300 Meter mitgeschleift. Für die beiden Insassen kam jede Hilfe zu spät.

Zu dem Unglück kam es gegen 13.00 Uhr. Der Pkw war auf einem Güterweg zwischen Steinbrunn und Hornstein unterwegs. Beim Versuch, den nach Angaben der Landespolizeidirektion mit einer Lichtanlage ausgestatteten Bahnübergang zu überqueren, kam es zum Zusammenstoß.

Der Notarzthubschrauber Christophorus 3, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie Rettungswagen des Roten Kreuzes und des Arbeitersamariterbundes machten sich auf den Weg zur Unfallstelle. Sie konnten den beiden Pkw-Insassen jedoch nicht mehr helfen.

Im Zug wurde bei dem Zusammenstoß niemand verletzt, hieß es von der Feuerwehr, die bei der Evakuierung der Garnitur Unterstützung leistete. Nach der Stromabschaltung und nachdem der Sachverständige seine Arbeit beendet hatte, konnten die Feuerwehren Steinbrunn und Neufeld mit der Bergung der Unfallopfer beginnen.

Die Bahnstrecke wurde am späten Nachmittag wieder für den Verkehr freigegeben, sagte ein Feuerwehrsprecher. An der Unfallstelle waren 39 Feuerwehrleute mit acht Fahrzeugen im Einsatz. Die genaue Unfallursache stand vorerst nicht fest.

Von: apa

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