Rettung musste zu mehreren Badeunfällen ausrücken

Zwei Tote und zwei Verletzte bei Badeunfällen in NÖ

Montag, 27. Juni 2016 | 15:05 Uhr

Bei drei Unfällen im Poysdorfer Badeteich (Bezirk Mistelbach) und im Donaualtarm Greifenstein (Bezirk Tulln) sind innerhalb von drei Tagen zwei Männer gestorben. Ein 23-Jähriger und eine 44-Jährige wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei bestätigte am Montag dementsprechende Medienberichte.

Gleich zwei Unfälle ereigneten sich am Poysdorfer Badeteich im Weinviertel. Am Sonntag gegen 20.00 Uhr ging ein 66-Jähriger mit seiner Begleiterin ins Wasser. Ein Zeuge bemerkte, dass sie nicht mehr auftauchten, und holte Hilfe. Mehrere Personen zogen die beiden aus dem Wasser. Reanimationsversuche blieben ohne Erfolg, der 66-Jährige starb. Die Frau wurde mit einem Rettungshubschrauber in das AKH Wien gebracht, teilte NÖ Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner am Montag mit.

Am Freitag wurde ein 23-Jähriger leblos im Poysdorfer Badeteich entdeckt. Der Asylwerber wurde aus dem Wasser gezogen, reanimiert und in instabilem Zustand in das Landesklinikum St. Pölten gebracht. Laut einem “NÖN”-Onlinebericht vom Montag liegt der junge Mann im Koma.

Jede Hilfe zu spät kam am Sonntagnachmittag für einen Ukrainer. Der 35-Jährige badete mit seinem bulgarischen Freund am Altarm in Greifenstein und ging unter. Der Bekannte verständigte die Einsatzkräfte. Mitglieder der FF St. Andrä-Wördern, Greifenstein und Altenberg bildeten eine Menschenkette und suchten in dem relativ seichten Wasser nach dem Mann, berichtete die Feuerwehr.

Taucher der Berufsfeuerwehr Wien fanden den 35-Jährigen und brachten ihn ans Ufer. Auch ein Hubschrauber wurde angefordert, der Notarzt konnte aber nur mehr den Tod feststellen. Laut Angaben des Bulgaren hatten die beiden Männer zuvor Alkohol konsumiert, hieß es von der Landespolizeidirektion Wien.

Von: apa