Berechtigte sollen pro Monat bis zu 780 Euro erhalten

150.000 Italiener beantragten in zwei Tagen Grundeinkommen

Freitag, 08. März 2019 | 13:43 Uhr

Rund 150.000 Italiener haben in zwei Tagen ihren Antrag auf ein Grundeinkommen eingereicht. Die Anträge trafen bei der Post sowie bei Steuerberatungszentren ein. Das Bürgereinkommen war eines der wichtigsten Wahlversprechen der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung, die seit Juni mit der rechten Lega in Rom regiert.

Die Berechtigten sollen pro Monat mit bis zu 780 Euro unterstützt werden, Familien können bis zu 1.300 Euro erhalten. Den Antrag auf die Mindestsicherung dürfen Italiener und Ausländer einreichen, die seit mehr als zehn Jahren mit Aufenthaltsgenehmigung im Land leben. Arbeitsvermittlungszentren sollen Bezieher des Grundeinkommens bei der Suche nach einer neuen Beschäftigung helfen.

Die ersten Zahlungen sollen Ende April oder Anfang Mai überwiesen werden. Das Programm soll 6,6 Milliarden Euro kosten und armutsgefährdeten Menschen Arbeit verschaffen sowie das Wirtschaftswachstum ankurbeln. Die Bezüge werden bis zu 18 Monate gezahlt und können danach einmal verlängert werden.

Die Regierung rechnet inzwischen mit 60.000 Bewerbungen für die 6.000 Stellen als Berufsberater, die in Italiens neuen Arbeitsvermittlungszentren eingesetzt werden sollen. Sie sollen die Bezieher des Grundeinkommens bei der Suche nach einem neuen Job unterstützen. Die Berufsberater sollen mit einem befristeten Vertrag von zwei Jahren angestellt werden.

Von: apa

Kommentare

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13 Kommentare auf "150.000 Italiener beantragten in zwei Tagen Grundeinkommen"


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Ralph
Ralph
Superredner
17 Tage 16 h

beim nichtstun geld erhalten. ja ja die arbeitenden waren schon immer die dummen

Spamblocker
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Tratscher
17 Tage 14 h

das gibt’s in Deutschland lange schon ‘Harz 4 ‘ warum sollten nur 100.000ende Politiker sich bereichern für Nix tun?

ifinger947
ifinger947
Tratscher
16 Tage 22 h

Haha,aber die Kontrollen sind in Deutschland um Einiges strenger und wer sich nicht um Arbeit bemüht bekommt grossen Ärger ,das ist aber auch gut so 🙁

Horizont
Horizont
Tratscher
17 Tage 15 h

na bravo, vom nixtun Geld kriagn . Ich arbeite Halbtägig bekomme nicht dieses Geld.

MelolontaMelolonta
17 Tage 13 h

Arbeit soll sich wieder lohnen und diejenigen die durch Arbeit etwas erreicht haben (Eigenheim z.B.) sollen auch wieder stolz darauf sein können und sich nicht dafür “schämen” müssen was Sie oder auch vorherige Generationen aufgebaut haben

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
17 Tage 15 h

und die anderen Millionen Arbeitslose haben eine Schwarzarbeit wo sie besser verdienen! Es lebe die italienische Steuerhinterziehung!

Knut
Knut
Tratscher
17 Tage 17 h

die Idee ist gut, das Vorhaben wird allerdings in einem Desaster enden! Die neue Regierung wird dann die leidvolle Aufgabe haben, alles wieder zurücknehmen zu müssen!

felixklaus
felixklaus
Tratscher
17 Tage 17 h

Die mafia hat auch schon den fuss in der tür

ifinger947
ifinger947
Tratscher
16 Tage 15 h

was ganz sicher ist…….

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
17 Tage 16 h

auf die plätze fertig los!!!…..mal schauen wer ankommt…

ifinger947
ifinger947
Tratscher
16 Tage 15 h

Wirtschaftswachstum ankurbeln wer das glaubt ist ein Träumer und hat nicht verstanden dass es sehr Viele gibt die gar keine Arbeit wollen. Wenn es Geld für nichts tun gibt ,ist das doch viel einfacher 🙁 Diesem Bürgereinkommen gebe ich maximal 1 Jahr ,dann wird das Defizit so gross sein dass man die Notbremse ziehen muss 🙁

sarnarle
sarnarle
Tratscher
16 Tage 12 h

Der Gscheide lebt vom Dummen, und der Dumme lebt vom Arbeiten.

Kropfli
Kropfli
Tratscher
16 Tage 11 h

Das Grundeinkommen wird kommen. Wer arbeiten möchte, soll mehr verdienen, und wer lieber malt und sich ehrenamtlich betätigt kann gerne mit dem Grundeinkommen leben.

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