Er prallte gegen den Felsen

36-jähriger Filmemacher stirbt bei Extremsportart in Ala

Sonntag, 03. Juli 2022 | 10:46 Uhr

Ala – Ein 36-Jähriger aus Bologna ist in den Bergen bei Ala auf einer Höhe von 1.400 Metern ums Leben gekommen.

Einer ersten Rekonstruktion zufolge hat der Mann eine Extremsportart praktiziert, bei der man an einer horizontal gespannten Highline gesichert ist und sich  – ähnlich wie beim Bungeejumping – ins Leere stürzt, um dann wie ein Pendel hin und her zu schwingen.

Aus Gründen, die bislang noch nicht vollständig geklärt sind, prallte der 36-Jährige gegen eine Felswand und hing rund 70 Meter unter der Highline leblos am Seil.

Seine Begleiter haben am Samstag gegen 16.00 Uhr Alarm geschlagen, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa.

Die Bergrettung hat den 36-Jährigen geborgen. Für ihn kam allerdings jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur mehr seinen Tod feststellen.

Wie Alto Adige online berichtet, handelt es sich bei dem Mann um den Filmemacher Mustafa Kia. Er stammte ursprünglich aus Afghanistan, lebte aber in Bologna. Er war dem Regime der Taliban geflohen.

Gemeinsam mit rund 50 weiteren Personen aus Bologna hatte er sich in den Bergen bei Ala getroffen, um an den Tod von Matteo Pancaldi vor vier Jahren zu erinnern. Der 30-Jährige war in derselben Gegend ebenfalls ums Leben gekommen. Das Treffen wurde dann aber zur Tragödie

Von: mk

Kommentare

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7 Kommentare auf "36-jähriger Filmemacher stirbt bei Extremsportart in Ala"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
onassis
onassis
Superredner
1 Monat 8 Tage

selber Schuld.

SilviaG
SilviaG
Superredner
1 Monat 8 Tage

So etwas sagt man nicht!

rantanplan
rantanplan
Tratscher
1 Monat 8 Tage

wenn die leute nicht mehr wissen was sie noch alles ausreizen müssen……

prontielefonti
prontielefonti
Superredner
1 Monat 8 Tage

Zu extreme Hobbys!

Hustinettenbaer
1 Monat 8 Tage

Wie ein Pendel. Grausiges Kopfkino.

Staenkerer
1 Monat 8 Tage

in a poor isch nit noat helfn!

inni
inni
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

Bei solchen Aktionen ist das Todesrisiko mit dabei.

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