Benetton will bei Ducati einsteigen

Auch Benetton im Rennen um Motorradproduzenten Ducati

Samstag, 22. Juli 2017 | 12:28 Uhr

Auch die Modegruppe Benetton ist an der Übernahme des italienischen Motorradproduzenten Ducati interessiert. Die börsennotierte Benetton-Holding Edizione wolle bei Ducatis Mutterkonzern Volkswagen ein Angebot für den Motorradproduzenten aus Bologna einreichen, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung “Sole 24 Ore” am Samstag.

Für die Unternehmerfamilie Benetton, die an der Spitze eines ausgedehnten Imperiums mit Interessen in Industrie und Finanz steht, wäre der Ducati-Kauf eine Rückkehr in die Vergangenheit. In den 90er-Jahren hatte Benetton das Formel 1-Team “Benetton-Renault” gesponsert. Das Team hatte den jungen deutschen Piloten Michael Schumacher zu seinen ersten Erfolgen geführt. Benetton wollte die Medienberichte über sein Interesse an dem mit einer Milliarde Euro bewerteten Ducati-Konzern nicht kommentieren.

Die Benetton-Gruppe muss sich auf Konkurrenz gefasst machen. Zu den Ducati-Interessenten zählen laut Medienangaben auch die kanadische Gruppe BRP, das indische Unternehmen Eicher Motors und der US-Konzern Polaris sowie der US-Finanzinvestor Blackstone, die italienische Gesellschaft InvestIndustrial um den Baulöwen Andrea Bonomi und ein dritter internationaler Private Equity-Fonds, dessen Name nicht bekanntgegeben werde.

Von: apa

Kommentare

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4 Kommentare auf "Auch Benetton im Rennen um Motorradproduzenten Ducati"


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santina
santina
Superredner
29 Tage 19 h

In Bologna freut man sich!

jefferson
jefferson
Grünschnabel
29 Tage 15 h

Bei Audi auch….

PuggaNagga
PuggaNagga
Tratscher
29 Tage 5 h

Hettn sich die “schlauen” von Ducati zomgirissn und die Hausaufgobn gimocht, hett Audi net gibraucht einsteign.
Lamborghini isch is selbe, bevor Audi Technologie in die Firma gibrocht hot worns Kischtn und net Sportwagen.
German Cars sein net umsischt in dor gonzn Welt gfrog.

berthu
berthu
Tratscher
28 Tage 21 h
Italien hot eine Generation lang schon alle Kompetenz in Sachen Motorrad, Auto, Leder, Textil und Mode, Haushaltsgeräte in andere Staaten verschachert, gegen kurzfristige Gewinne, ohne Rücksicht auf Mitarbeiter, soziale und steuerliche Folgen. Der korrupte Staat hat lange diese Betriebe unterstützt, künstlich genährt. Das Kapital ist abgewandert- die Schulden blieben. Das lernt man wohl auf all diesen Managment – und Masterschulen. Trotz aller Massen an Erfahrungsdaten, wird der mühsam instandgesetzte Karren direkt an die Wand gefahren, alle die noch fahren, jeder. Die Banken verdienen Ihr Geld auch nur durch “Firmen zerstören” anstatt zu erhalten. Sowie die G20 auf Kosten der zerstörten… Weiterlesen »
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