Staatsanwaltschaft wurde informiert

Bär M6 vermutlich vergiftet

Donnerstag, 02. April 2015 | 11:35 Uhr

Trient – Der vor einigen Tagen im Nonstal im Trentino tot aufgefundene Bär mit der Bezeichnung M6 ist vermutlich vergiftet worden.

Im Gebiet, wo der Kadaver des Tieres von der Forstbehörde gefunden wurde, lagen auch Giftköder herum.

Bei der Autopsie des Bären wurden keine äußern Verletzungen wie Schussverletzungen festgestellt. Die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchung stehen noch aus. Erst dann wird es absolute Sicherheit zur Todesursache von M6 geben.

In seinen acht Lebensjahren hat sich der Bär M6 nicht gerade beliebt gemacht. Er bereitete Tierzüchtern immer wieder Probleme.

Seit 2013 wurden seine Bewegungen mit einem Senderhalsband überwacht. Als sich das Signal nicht mehr bewegte, sahen die Förster nach dem Rechten und fanden M6 leblos auf.

WAS BISHER BERICHTET WURDE (28.3.2015)

Am Samstagvormittag wurde im Nonstal der Kadaver eines ausgewachsenen Bären gefunden.

Laut Forstbehörde handelt es sich dabei um das Tier mit der Bezeichnung M6. Der Bär war mit einem Senderhalsband ausgestattet worden, um die im Trentino lebende Population verfolgen zu können.

Als sich das Signal seit der Nacht nicht mehr bewegte, leitete die Forstbehörde eine Überprüfung ein und fand den toten Bären.

Laut Alto Adige online wurden am Körper des Tieres keine augenscheinlichen Verletzungen festgestellt. Dennoch sind Untersuchungen zur Todesursache eingeleitet worden.

Auch die Staatsanwaltschaft wurde über den Tod von M6 in Kenntnis gesetzt.

Von: ©lu