Maroni: „Notfalls schießen“

Brutaler Machetenangriff in Mailand

Freitag, 12. Juni 2015 | 16:14 Uhr

Mailand – Eine schreckliche Bluttat hat sich am Freitag in einem Zug in Mailand ereignet. Eine Gruppe Jugendlicher soll zwei Lokführer mit einer Machete angegriffen haben.

Carlo Di Napoli, eines der beiden Opfer, wurde dabei so schwer verletzt, dass zunächst die Notwendigkeit einer Armamputation befürchtet wurde. Durch einen chirurgischen Spezialeingriff konnte der Arm gerettet werden. Ob der Arm vollständig heilt, ist derzeit allerdings noch ungewiss.

Offenbar wollte er die Tickets der jugendlichen Südamerikaner kontrollieren, als es zu dem Vorfall kam. Zwei Verdächtige wurden festgenommen. Die beiden sollen der radikalen Latino-Gang MS13 angehören, die sich in Mailand etabliert hat, berichtet blitzquotidiano.it.

Der Präsident der Lombardei, Roberto Maroni, reagierte auf den Zwischenfall und forderte, dass Polizeibeamte in Zügen auch dazu berechtigt werden, von Schusswaffen Gebrauch zu machen.

Außerdem brauche es in den Zügen insgesamt mehr Polizei, erklärte Maroni.

Von: ©mk