Fast drei Millionen Personen immunisiert

Corona – 221 Tote und 11.068 Neuinfizierte in 24 Stunden in Italien

Sonntag, 14. Februar 2021 | 17:55 Uhr

In Italien ist die Zahl der Menschen, die an einem Tag mit oder am Coronavirus gestorben sind, wieder gestiegen. Am Sonntag wurden innerhalb von 24 Stunden 221 Todesopfer gezählt, am Vortag waren es 311. Die Zahl der Neuinfektionen sank von 13.973 auf 11.068, teilte das Gesundheitsministerium mit. Seit Beginn der Epidemie in Italien am 20. Februar 2020 kamen insgesamt 93.577 Menschen ums Leben.

Die Zahl der in den Spitälern behandelten Covid-19-Patienten sank unterdessen von 18.500 auf 18.449. Auf den Intensivstationen wurden 2.085 Personen behandelt, 23 mehr als am Vortag. 205.642 Abstriche wurden genommen, 5,4 Prozent fielen positiv aus. Seit dem Impfstart am 27. Dezember wurden in Italien über 2,97 Millionen Personen immunisiert.

In Italien waren zuletzt mehrere Ausbrüche mit verschiedenen Corona-Mutanten registriert worden. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden hängen gut 18 Prozent der kürzlich entdeckten Fälle mit der britischen Virus-Mutante zusammen. Einem Bericht der Gesundheitsbehörden zufolge stieg der Inzidenzwert in Italien zuletzt leicht an. Der sogenannte R-Wert erhöhte sich demnach binnen einer Woche von 0,84 auf 0,95. In einigen Regionen dürfte sich dadurch die Risikostufe verschieben, was die Verhängung strikterer Maßnahmen zur Folge hat. Südtirol befindet sich bereits seit Beginn der Woche im harten Lockdown.

Wegen steigender Corona-Zahlen sind vier italienische Regionen – Trentino, Ligurien, Toskana und Abruzzen – als orange eingestuft worden. Ab dem heutigen Sonntag müssen dort Restaurants und Bars wieder schließen. Lediglich Take-away-Dienste sind erlaubt. Auch die Reisefreiheit wird stark eingeschränkt. Als orange Zone wird weiterhin das mittelitalienische Umbrien eingestuft. Die Region Sizilien wird von orange auf gelb herabgestuft.

Von: apa