Italien lockert Anti-Covid-Maßnahmen weiter

Lombardei wird wieder zur gelben Zone herabgestuft

Mittwoch, 09. Dezember 2020 | 15:45 Uhr

In vielen Teilen Italiens hat sich die Corona-Situation allmählich verbessert und der Druck auf die Krankenhäuser ist zurückgegangen. Ab Sonntag wird die Lombardei, die von der Epidemie am stärksten betroffene Region des Landes, zur gelben Zone herabgestuft, kündigte der lombardische Präsident Attilio Fontana am Mittwoch an. Damit können Geschäfte wieder öffnen und Lokale dürfen bis 18.00 Uhr offen halten.

In der Lombardei war wie in anderen Regionen Anfang November ein Teil-Lockdown in Kraft getreten. Am Sonntag wurden die bisher rot eingestuften Regionen Toskana, Kampanien sowie das Aostatal und die Provinz Bozen-Südtirol in eine weniger hohe Risikozone (orange) eingestuft. Insgesamt gibt es drei Corona-Risikostufen. In gelben Zonen gelten die geringsten Maßnahmen.

Um Fortschritte im Kampf gegen die zweite Virus-Welle nicht wieder zu gefährden, hat die Mitte-Links-Regierung in Rom für die Weihnachtszeit zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Jänner verschärfte Reisebeschränkungen für alle Bürger erlassen. Außerdem gelten weiterhin nächtliche Ausgangsverbote.

In fast allen italienischen Regionen ist in der vergangenen Woche die Reproduktionszahl unter 1,0 gesunken. “Die Epidemie bremst sich in mehreren Regionen Italiens ein”, verlautete aus dem wissenschaftlichen Komitee CTS, das das Gesundheitsministerium berät.

Von: apa

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