Venetien, Sizilien, Toskana und Lombardei am stärksten betroffen

Coronavirus: Italiens Tourismus beklagt Rückgänge von 16 Mrd. Euro

Dienstag, 06. Oktober 2020 | 15:15 Uhr

Der italienische Fremdenverkehr rechnet bis Ende 2020 mit Einnahmenrückgängen von 16 Mrd. Euro. Besonders betroffen sind die Regionen Venetien, Lombardei und Toskana, geht aus einer am Dienstag veröffentlichen Statistik des Instituts Demoskopika hervor.

Italien hat heuer bereits einen Verlust von 48 Millionen Ankünften und 173,5 Millionen Übernachtungen erlitten. Dies entspricht einem Rückgang von 51 Prozent gegenüber 2019.

Der Touristenschwund wirkt sich negativ auf die Kassen der touristischen Ortschaften aus. Wegen fehlender Einnahmen bei der Touristensteuer müssen sie auf insgesamt 211 Mio. Euro verzichten, ergab die Studie.

Venetien, Sizilien, Toskana, Lombardei und Latium sind die vom Tourismusrückgang am stärksten betroffenen Regionen Italiens. Nach der Schätzung des Demoskopika-Instituts meldete die stark auf ausländische Besucher angewiesene Region Venetien seit Jahresbeginn einen Rückgang von 9,3 Millionen Ankünften, was einem Minus von 63,3 Prozent gegenüber 2019 entspricht. Bei den Übernachtungen wurde ein Rückgang von 35,6 Millionen (-65,1 Prozent gegenüber 2019) verzeichnet.

Die Lombardei ist mit einem Minus von 6,6 Millionen Übernachtungen (-55,8 Prozent) und 16,4 Millionen Ankünften (-57,4 Prozent) konfrontiert. In der Toskana gab es einen Rückgang von 6,1 Millionen Ankünften (-59,2 Prozent) und 21,7 Millionen Übernachtungen (-60,7 Prozent). Auch Trentino Südtirol ist von dem Rückgang betroffen. Die Region beklagte einen Einnahmeverluste von 1,165 Mrd. Euro, ergab die Studie.

Von: apa

Kommentare

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4 Kommentare auf "Coronavirus: Italiens Tourismus beklagt Rückgänge von 16 Mrd. Euro"


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Storch24
Storch24
Universalgelehrter
18 Tage 9 h

Da hat wohl jemand Südtirol vergessen 😁

Horti
Horti
Tratscher
18 Tage 8 h

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Teufel
Teufel
Grünschnabel
18 Tage 5 h

A so schmorn! Wor in do Toskana kannt et sogn dass weniger Leit gewesen war wio ondre Johr! Olls Lärma!

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Universalgelehrter
17 Tage 10 h

Natürlich gab es UrlauberInnen, sonst stünde hier 100% Verlust. Und lokale Hotspots waren auch dabei, aber alles in allem kämpft die ganze Branche, genau wie die allermeisten anderen Wirtschaftsbereiche. Keine Grund zum ironisch oder gar neidisch werden.

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