137 Mio. Euro kassiert Enel bei dem Deal

Enel zieht sich aus Russland zurück

Samstag, 18. Juni 2022 | 08:10 Uhr

Der italienische Stromkonzern Enel verkauft seine russische Tochtergesellschaft an den russischen Ölkonzern Lukoil und an den Investmentfonds Gazprombank-Frezia und gibt damit alle Produktionsaktivitäten in Russland auf. Lediglich einige Minderheitsbeteiligungen an den Vertriebsaktivitäten werde Enel behalten, teilte der Konzern mit. 137 Mio. Euro kassiert Enel bei dem Deal, der Betrag wird in Euro gezahlt.

“Die Transaktion steht im Einklang mit dem strategischen Ziel der Gruppe, ihre Aktivitäten hauptsächlich auf Länder zu konzentrieren, in denen die Chancen der Energiewende besser genutzt werden können”, teilte Enel mit. Der Abschluss der Transaktion, der für das dritte Quartal dieses Jahres erwartet werde, hänge von der Erfüllung bestimmter Bedingungen ab, darunter die Erteilung der Genehmigung durch die russische Regierungskommission zur Überwachung ausländischer Investitionen und den russischen Kartellbehörden.

Enel war 2018 in Russland in den Windparkbereich eingestiegen. Der italienische Energiekonzern investierte dabei 450 Mio. Euro.

Von: apa

Kommentare

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7 Kommentare auf "Enel zieht sich aus Russland zurück"


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Pacha
Pacha
Universalgelehrter
7 Tage 22 h

Läuft ja super mit diesen Sanktionen und Embargos 👍 über 300 Millionen Euro Verlust, Russland bedankt sich! Egal macht ja nichs aus, mit den nächsten Stromrechnungen die wir bekommen wird halt etwas drauf verrechnet und dann ist eh alles wieder herinnen 😂🤣

Kingu
Kingu
Superredner
7 Tage 22 h

Während man bei uns erneuerbare Energie überall ausbauen könnte und anstatt das kostbare Gut Wasser überall zu stauen, was zu Probleme in andere Provinzen führt, verschwendet die Enel Millionen in Russland. Wie viel Mitsubishi Windräder mit 4.5 MW bis 10MW hätte man damit aufstellen können, wegen lächerlichen Bedenken um die Vögel und dem Anblick hat man es vermieten bei uns die üppigen Windschneisen im Land durch Windkraft zu nutzen. Südtirol könnte seine Energieerzeugung wahrscheinlich verdoppeln. Was natürlich allen italienischen Regionen durch dem staatlichen Netz zur Verfügung stehen würde.

algunder
algunder
Universalgelehrter
8 Tage 2 h

des sein amoll verluste 🤣🤣🤣🤣🤣🤣

Rabe
Rabe
Tratscher
7 Tage 19 h

450 Millionen investiert und 137 Millionen kassiert ! Des isch amol a Hondl

berthu
berthu
Universalgelehrter
7 Tage 3 h

Das ist nur “EIN” Geschäft, solche gibt es viele. Ein Schelm, wer böses denkt:-)=

Daktari
Daktari
Tratscher
7 Tage 6 h

Unterschreibe keinen Strom und Gas Vertrag bei Eni und Enel, da du dann den Verlust durch Kurzsichtigkeit dieser Konzerne Monatlich bezahlst.

berthu
berthu
Universalgelehrter
7 Tage 3 h

450Mio investiert -137Mio zurück. Tolles Geschäft! Das dürfen wir Stromkunden zahlen. Die Manager-Provisionen dazu. Wird da auch mal draufgeschaut, wo diese Differenzen tatsächlich landen?

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