Gucci in Erklärungsnot

Ermittlungen gegen Gucci wegen Steuerhinterziehung

Samstag, 02. Dezember 2017 | 12:12 Uhr

Die Mailänder Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen den Luxuskonzern Gucci wegen Steuerhinterziehung aufgenommen. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, sich die Zahlung von Steuergeldern in Höhe von 1,3 Milliarden Euro erspart zu haben, berichtete die italienische Tageszeitung “La Stampa”.

Gucci soll die Steuern für den in Italien generierten Umsatz in der Schweiz gezahlt haben, lautet der Verdacht der Mailänder Staatsanwaltschaft. Die Steuerpolizei durchsuchte den Sitz Guccis in Mailand. Dabei wurden Dokumente und Computer kontrolliert.

Gucci meldete in den ersten drei Quartalen 2017 einen Umsatz von 4,38 Milliarden Euro. Dies entspricht dem Umsatz des Gesamtjahres 2016, das als Rekordjahr gefeiert worden war. Gucci macht 39,6 Prozent des Umsatzes des französischen Mutterkonzerns, des Luxusgiganten Kering, aus.

Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung hatte die Mailänder Staatsanwaltschaft in den vergangenen Jahren auch gegen die Modegruppe Prada aufgenommen. Um das Verfahren zu beenden, hatte Prada dem italienischen Fiskus 381 Mio. Euro gezahlt. Auch Google und Apple waren ins Visier des italienischen Fiskus geraten.

Von: apa

Kommentare

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10 Kommentare auf "Ermittlungen gegen Gucci wegen Steuerhinterziehung"


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6079_Smith_W
6079_Smith_W
Tratscher
12 Tage 9 h

Geld einfordern zusammen mit Equitalia-Wucher-Zinsen! (So wie man es bei den kleinen Bürger immer macht, sich bei den “Grossen” aber nicht traut)

denkbar
denkbar
Kinig
11 Tage 19 h

6079_Smith_W . In Südtirol darf jeder Gut-Verdiener ganz ungeniert sagen, dass er nur mit Steuerhinterziehung überleben kann. Er darf das auch sagen, wenn er zwei Autos mit Stern in der Garage stehen hat und ganz offensiv demonstriert, wie gut es ihm finanziell geht. Die Angestellten sind, dieser Mentalität entsprechend, selbst Schuld, wenn sie es nicht zu mehr gebracht haben.

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Tratscher
11 Tage 15 h

@denkbar

Einige sehen sich gezwungen um zu überleben (die “kleinen”). Andere (die “grossen”) tun es um den Profit zu steigern. 

Bei der hier im Artikel genannten Summe handelt sich nicht um ein paar schwarz kassierte Arbeiten oder nicht getippte Kassazettel. Da ist ein System dahinter.

Und jedes jahr darf die Regierung eine “Manovra” machen um zu sparen und es werden dem Bürger Dienste gestrichen und Steuern erhöht (wodurch dann mehr die Schlauen spielen). Ein Teufelskreis

Sun
Sun
Tratscher
11 Tage 4 h

@denkbar so ein Quatsch, das ist eine typische Neiddebatte. Mein Nachbar als einfacher Angestellter hat mehrere solcher Sternenautos. Das ist doch reiner Populismus was Sie hier betreiben.
 

denkbar
denkbar
Kinig
10 Tage 20 h

@Sun . Dann rechnen Sie mal vor, wie man das macht, wenn jemand z.B. 2.000 Euro im Monat verdient (oder Schulden für die gekaufte Wohnugnnzahlt), Miete, Strom, Heizung, Wasser, Essen, Kleidung und dann mehrere Autos mit Stern vorm Haus? Der hat wohl geerbt oder verdient nebenbei oder das große Glück am Finanzmarkt gehabt.
Aber Sie können ja den Nachbar fragen wie man das macht und uns das dann vorrechnen.

Sun
Sun
Tratscher
10 Tage 16 h

@denkbar es interssiert mich herzlich wenig was mein Nachbar für Autos fährt. Es sind Ihre Pauschalisierungen gegenüber Selbständige =Steuerhinterzieher welche mich stören.
Differenzierung predigen und Pauschslisierung praktizieren.

Iceman
Iceman
Grünschnabel
12 Tage 8 h

da kommt sicher auch eine Casa Pound Gruppe zur Verwaltungsratssitzung, um denen klarzumachen, dass sie das Land zugrunde richten. Aber vielleicht finden die Glatzköpfe auch die Adresse nicht!

nikolaus
nikolaus
Tratscher
11 Tage 16 h

Das war um sonst hier zu schreiben ! Wirtschaft intressiert denen nicht ! Auch den hier im rechten forum !

Iceman
Iceman
Grünschnabel
11 Tage 11 h

hast recht! In dieser Echokammer schimpft man lieber über jene Menschen die am wenigsten haben😒

luisa
luisa
Grünschnabel
12 Tage 11 h

😂😂😂😂

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