Vor der libyschen Küste wurden 49 afrikanische Flüchtlinge gerettet

Ermittlungen gegen Kapitän von NGO-Schiff “Mare Jonio”

Mittwoch, 20. März 2019 | 17:20 Uhr

Die sizilianischen Justizbehörden haben am Mittwoch Ermittlungen gegen den Kapitän des italienischen NGO-Schiffes “Mare Jonio” aufgenommen, das nach der Rettung von 49 Migranten im Mittelmeer die Insel Lampedusa erreicht hat und dort beschlagnahmt wurde. Ermittelt wird wegen Beihilfe der illegalen Einwanderung, berichteten italienische Medien.

Die “Mare Jonio” hatte am Montag vor der libyschen Küste 49 afrikanische Flüchtlinge gerettet, während die libysche Küstenwache präsent war. Nach Angaben des Hilfsbündnisses “Mediterranea” war das Schlauchboot mit den Flüchtlingen an Bord rund 40 Seemeilen vor Libyen in Seenot geraten und gesunken. Die Organisation bat Italien vergeblich darum, einen Hafen zum Anlegen zu nennen. Der Schiffskapitän soll die Anweisung der italienischen Küstenwache ignoriert haben, den Motor auszuschalten und nicht in Italiens Gewässer einzulaufen, so der Vorwurf der Ermittler.

Das Rettungsschiff wurde am Dienstag von der italienischen Polizei in den Hafen von Lampedusa eskortiert, wo die Migranten an Land gehen konnten. Die Justiz ordnete die Beschlagnahmung des Schiffes an. Italiens Innenminister Matteo Salvini, der einen harten Kurs in der Einwanderungspolitik vertritt und die Aufnahme von Migranten drastisch begrenzen will, begrüßte die Beschlagnahmung des Schiffes. Der Innenminister hatte zuletzt immer wieder gegen die an der Seenotrettung beteiligten Hilfsorganisationen Stimmung gemacht.

Von: apa

Kommentare

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8 Kommentare auf "Ermittlungen gegen Kapitän von NGO-Schiff “Mare Jonio”"


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aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

salvini hat recht

m69
m69
Kinig
1 Monat 2 Tage

https://www.suedtirolnews.it/user/aristoteles/

wie fast immer;
trotzdem sollte man vor allem Kinder nicht in Not lassen!

Staenkerer
1 Monat 1 Tag

@m69 i woas jo nit wie weit de hoheitszohne vor lybiens gewässer reicht, ober do a lybisches rettungsschiff jo schun dort wer, geats do eindeutig NIT darum das de apostel jemand aus dringend nötiger SEENOT gerettet hobn, sonder das sie FLÜCHTLINGE aufgenummen hobn!
warum bleibn se nor nit ba der wohrheit?

zombie1969
zombie1969
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

Die Italiener haben mehr als einmal klar gesagt, dass sie keine angeblichen “Flüchtlinge” mehr aufnehmen werden. Die NGOs müssen daher jetzt direkt bis nach Hamburg durchfahren. Die NGOs sollten dabei aber auch an den Feinstaub denken den sie dabei verursachen. Das mit dem Feinstaub wird der Heiligen Greta bestimmt gar nicht gefallen…

Tabernakel
1 Monat 1 Tag

Hast Du Fieber?

raunzer
raunzer
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Vor der libyschen Küste…..????  Wäre es dann nicht die logische Konsequenz als Seenotretter Libyen anzufahren. 

lupo990
lupo990
Superredner
1 Monat 1 Tag

Salvini hat recht und ist der Beste…..💚

Staenkerer
1 Monat 2 Tage

40 seemeilen vor lybiens küste und de lybier worn a schun vor ort ….? tjo, nor …..

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