Untersuchungsrichter gibt M5S-Einwand statt

Fall Baratter landet doch vor Gericht

Freitag, 07. Oktober 2016 | 10:55 Uhr

Trient – Der Fall „Lorenzo Baratter“ landet im Oktober nun doch vor Gericht. Der Untersuchungsrichter hat dem Einwand der Fünf Sterne-Bewegung gegen eine Archivierung stattgegeben, berichtet das Tagblatt Dolomiten.

Bekanntlich war gegen den ehemaligen PATT-Fraktionssprecher im Trentiner Landtag ermittelt worden, weil er verdächtigt worden war, mit den Trentiner Schützen anlässlich der Landtagswahl 2013 einen „Pakt“ unterzeichnet zu haben. Darin stellte Baratter in Aussicht, monatlich 500 Euro an die Schützen zu überweisen, sollte er in den Landtag gewählt werden. Die besagte Summe hat Baratter dreimal überwiesen.

Am 18. April beantragte die Staatsanwaltschaft die Einstellung des Ermittlungsverfahrens. Die Fünf Sterne-Bewegung, die den Fall ins Rollen gebracht und den Vorwurf des Stimmenkaufs erhoben hatte, stellte sich dagegen.

Baratter war aufgrund der Affäre von seiner Funktion als Fraktionssprecher auf Druck seiner Partei vorübergehend zurückgetreten. Auf der Anklagebank sollen auch der Kommandant der Trentiner Schützen, Paolo Dalprà, und Giuseppe Corona sitzen.

Von: ©mk

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