Regisseur Pold mit Bud-Spencer-Marionette

Fan-Doku “Sie nannten ihn Spencer” in Rom präsentiert

Donnerstag, 02. November 2017 | 16:59 Uhr

“Sie nannten ihn Spencer”, die vom Wiener Fan und Filmneuling Karl-Martin Pold gestaltete Hommage an die 2016 verstorbene Filmikone Bud Spencer, ist am Mittwochnachmittag im Rahmen des römischen Filmfests vorgestellt worden. Der österreichische Dokumentarfilm wurde im Rahmen der Schiene “Riflessi” gezeigt.

Bud Spencers Sohn, Giuseppe Pedersoli, kündigte an, dass auch eine italienische Version des Dokumentarfilms gedreht werden soll. “Wir hoffen, dass wir vor Polds Originalversion keine schlechte Figur machen werden”, scherzte Giuseppe Pedersoli nach Medienangaben.

Vor Bud Spencers Fans berichtete Pold über seine Liebe für Bud Spencer. “Als Kind liebte ich Bud Spencer, weil er die Schwachen verteidigte. Als Erwachsener schätze ich ihn vor allem seinen Humor. Ich dachte, es ist unglaublich, dass über ihn noch kein Dokumentarfilm gedreht worden ist”, so Pold.

Pold, der schon seine Diplomarbeit dem Multitalent widmete, hat in acht Jahren mühsamer Arbeit samt Crowdfunding-Kampagnen sowie intensiver Fan-Einbindung mit “Sie nannten ihn Spencer” sein Kinodebüt gefeiert. Angelegt als dokumentarisches Roadmovie, erzählt “Sie nannten ihn Spencer” vom Leben und Wirken Pedersolis, der nicht nur Schauspieler, sondern streckenweise auch Schwimmstar, Jurist, Flugliniengründer, Jeansfabrikant, Sänger und Unternehmer war. Und er macht vor allem die bis heute anhaltende Liebe seiner Fans greifbar.

39 Produktionen aus 31 Ländern werden bis Samstag im Rahmen des römischen Filmfests in den Sälen des von Renzo Piano entworfenen Musikauditoriums präsentiert. Österreich ist mit “Licht” von Barbara Albert (“Nordrand”) vertreten, das im September seine Weltpremiere beim Toronto Filmfestival gefeiert hatte. Den Auftakt des römischen Filmfests machte “Hostiles” von Scott Cooper mit Christian Bale und Rosamund Pike in den Hauptrollen. Das Filmfest wurde am 26. Oktober vom italienischen Präsidenten Sergio Mattarella eröffnet.

Von: apa

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