Erneut Rettungseinsätze der italienischen Küstenwache

Fast 7000 Flüchtlinge an einem Tag aus Mittelmeer gerettet

Dienstag, 30. August 2016 | 16:15 Uhr

An einem Tag sind im Mittelmeer fast 7000 Flüchtlinge gerettet worden, so viele wie selten zuvor. Zwei Menschen seien gestorben, erklärte der Italien-Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM) am Dienstag. Die 6908 Menschen seien am Montag zwischen der libyschen Küste und Sizilien in 35 Einsätzen aufgegriffen worden. Zuvor war von rund 6500 Migranten die Rede gewesen.

“Fast 7000 in einem Tag ist ziemlich viel. Wenn es kein Rekord ist, dann ist es nahe dran”, sagte IOM-Sprecher Flavio Di Giacomo der Deutschen Presse-Agentur. Vermutlich habe in letzter Zeit starker Wind auf dem Mittelmeer viele Migranten daran gehindert, von Nordafrika in Richtung Europa aufzubrechen. Die Flüchtlinge seien in 44 Schlauchbooten, acht kleinen Holzbooten und zwei größeren Fischerbooten unterwegs gewesen.

Die griechischen Behörden meldeten am Dienstag einen plötzlichen starken Anstieg der Fluchtbewegung aus der Türkei. Seit dem Vortag hätten 462 Menschen von der türkischen Küste auf griechische Ägäis-Inseln übergesetzt, teilte der Stab für die Flüchtlingskrise in Athen mit. Das sei die größte Zahl von Flüchtlingen und anderen Migranten, die seit Inkrafttreten des EU-Flüchtlingsabkommens mit der Türkei Anfang April an einem Tag registriert wurde. In den vergangenen sieben Tagen zuvor waren es durchschnittlich 74 Menschen gewesen.

“Wir beobachten das Phänomen und stehen in engem Kontakt mit den türkischen Behörden”, hieß es aus Kreisen des Stabes. “Hoffentlich hängt das mit dem guten Wetter zusammen und es ist kein Zeichen seitens der Türkei”, sagte ein Offizier der Küstenwache der Deutschen Presse-Agentur.

Kurz zuvor hatte die Türkei erneut deutlich gemacht, dass die Umsetzung des Flüchtlingspaktes für sie mit der Aufhebung der Visumpflicht für Türken bei EU-Reisen verbunden ist. “Wir erwarten die Aufhebung der Visumpflicht bis spätestens Oktober 2016”, sagte der türkische Außenminister, Mevlüt Cavusoglu, der Athener Zeitung “Kathimerini”. Die Türkei könne die illegale Migration in die EU nicht alleine stoppen, solange die EU ihre Verpflichtungen nicht erfülle.

Von: APA/ag.

Kommentare

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41 Kommentare auf "Fast 7000 Flüchtlinge an einem Tag aus Mittelmeer gerettet"


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spinaisl
Neuling
1 Monat 1 Tag

I sig do lei junge mander

oldenauer
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

 Und wieder nur Männer mit schon aus den Ohren triefender Potenz! 

santina
Tratscher
1 Monat 17 h

@spinaisl

Das darf doch jetzt wirklich nicht wahr sein!

Diese Fotos sind BEISPIELFOTOS!
Wie Sie im TV sehe können waren die Schutzsuchenden FRAUEN, KINDER + MÄNNER!

Im übrigen war diese Rettungsaktion (!) eine großartige Aktion unserer Marine.
Es gab bei fast 7000 Geretteten “nur” zwei Tote.

Ich wünsche Ihnen nicht, Spinaisl, dass Sie jemals derartige Hilfe in Anspruch nehmen müssen!

Staenkerer
Superredner
1 Monat 12 h

@santina
o mannn santina, bisch du blind wie a maulwurf oder steckt dein kopf bis zum hols im sond?
wie stellsch du dir eigentlich de zukunft von de leit vor wenn die insrige schun nit interesiert?
gib sem amoll ontwort: integration konnsch vergessn u. nor bleibn lei gettos:
insres im eigenen lond
u. ihres in an fremden lond, in des se nie aufgenommen wern, do sie es einst scharenweiß überfolln hobn?
isch sell wos willsch?
oder willsch geordnete, freiwillige u. begrenzte hilfe für de, de hilfe brauchn u. nit für jene de bequemlichkeit suachn?

matthias_k
Grünschnabel
30 Tage 19 h
@santina ach santina, das ist ein Kampf gegen Windmühlen … die Leute hier sehen ja nur das was sie sehen wollen bzw. hören auch nur jenes, was sie hören wollen. denn sonst hätten diejenigen sich auch mal mehr informiert und wüssten dass beispielsweise bei dieser Rettung von den 7.000 Personen hauptsächlich Mütter und Kinder dabei waren (auch Kleinkinder)!  Wie man an der Reaktionsschnelligkeit Gewisser hier sehen kann, warten ja einige fast nur drauf um sich daran zu erhängen und den Frust (abgeleitet wahrscheinlich von der eigenen Unzufriedenheit im Leben) rauszulassen. Dass es so nicht weitergehen kann, sind wir uns alle… Weiterlesen »
Tabernakel
Tratscher
1 Monat 12 h

@oldenauer
Wie bei Dir.

Dublin
Tratscher
1 Monat 1 Tag

Man braucht nur an der nordafrikanischen Küste den Fuss ins Wasser tun, schon ist der Taxi-Dienst Frontex bereit.

santina
Tratscher
1 Monat 17 h

@Dublin

Was sind Sie nur für ein Schwachmat.
Selten dümmlicher Kommentar.

Pazmeyerxx
Grünschnabel
1 Monat 14 h

Warum? Er hat ja Recht. Die jungen Afrikaner fahren ins Wasser, kontaktieren Frontex per SOS und werden daraufhin abgeholt und nach Italien gebracht.

Staenkerer
Superredner
30 Tage 19 h

@santina wosPatzmairxc@ schreib isch wor, oder wie glabsch das des sunscht funktioniert? das jedes bootele “grettet” werd u. wos nit grettet werd woas man genau de position wo es abgsoffn isch, u. obwohl koan überlebender augenzeuge woas man wieviel opfer es gebn hot, wieviel davon frauen u. kinder!
wenn se nit hellsechn kennen hobn se per funk de obfohrt mitgeteilt gekrieg u. sein holt zu spät kemmen!
wieviel ba de aktionen scheine besitzer wechseln werd nie aufkemmen ob. a lukratives gschäft isch es für beide seitn sunscht erwischatn se mehr schlepper!

Steuerzahlerin
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

des isch nimmer GERETTET; Frontex isch der größte Schlepperbetrieb. Olle zrug nach Libyen dei jungen Burschen

fanalone
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

Im Artikel sellbst steht es: Schutzsuchende auf der Suche nach einem besseren Leben in Europa. Ergo: Wirtschaftsflüchtlinge. Letztlich auch die Erklärung dafür. daß es sich ausnahmslos um junge Männer handelt. Frauen, Kinder und Greise wären nach europäischem Verständnis diejenigen, die in den Booten sitzen müssten, die anderen wären entweder im Krieg gefallen oder beteiligen sich am Wiederaufbau. Was hier stattfindet und staatlich gefördert wird ist eine Armutsmigration. Die Hoffnungen der Migranten sind unerfüllbar und werden zu millionenfacher Tiefenfrustration führen. Die Folgen, unabsehbar.

maria zwei
Tratscher
1 Monat 1 Tag

fanalone….wie recht du hast!!!! Und wir stehen machtlos da weil wir diese unfähigen Politiker gewählt haben, oder besser gesagt die “Mehrheit” haben sie gewählt……draufzahlen tun wir alle!!!!

alla Vagga
Grünschnabel
1 Monat 13 h

@maria zwei das sehe ich und viele andere genauso…brabbo!!!!

Grisu
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

An der Lybischen Küste abgeholt ?
Warum weren Sie nicht ans Festland zurückgebracht ?
Fragen über Fragen.
Das Schicksal EUROPA ist besoegelt.
Das kann und wird EUROPA nicht schaffen.

maria zwei
Tratscher
1 Monat 1 Tag

retten ist in Ordnung, dann Erstversorgung auf einem Schiff und dann zurück……Wir schaffen das nicht mehr……….

tom
Grünschnabel
1 Monat 21 h

Zumindest de ohne Pässe. Kinnen sich donn in ihrem Konsulat nuie Papiere holen

Ninni
Tratscher
1 Monat 1 Tag

Einfach nur unglaublich erschreckend schlimm 😦😦😦😦😦😦

Steuerzahlerin
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

“Schutzsuchende in der Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa” guat beschriebm

sakrihittn
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

Die gewollte “Umsiedelung” im namen des Krieges….wieviel Syrer sind auf dem Boot? Wahrscheinlich keine bis gar keine….Die Invasion geht weiter bis genug hier sind um Europa in den Bürgerkrieg zu stürzen.

tresel
Tratscher
1 Monat 1 h

la zu hoffen dass net recht hosch.

Kurtl
Neuling
1 Monat 1 Tag

Dafür bekommt Europa Anteile an den vielen Rohstoffen. Die Währung heißt “Flüchtling”. Das Land der Vollidioten. es lebe Erdoan, Putin und Co.

maria zwei
Tratscher
1 Monat 23 h

Kurtl…du hast die USA vergessen…

oldenauer
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

 Schluß mit diesem Massentransport über das Mittelmeer! Würden alle die aus dem Meer gefischt werden sofort wieder an der afrikanischen Küste ausgeladen würde denen irgendwann das Geld für die Schlepper ausgehen. Da hilft nur Abschreckung!

austria
Neuling
1 Monat 21 h
Schutzsuchende!nein, das sind Schatzsuchende, die wissen, dass sie ausgesorgt haben, wenn sie nur mal europäischen Boden unter den Füßen haben.  Ich frage mich, wo denn die libysche Küstenwache ist, sind die nicht auch verpflichtet, Leben zu retten?  Beteiligt an den Einsätzen waren Schiffen der ital. Küstenwache und Marine, die EU-Marinemission Sophia, die EU-Grenzschutzagentur Frontex und humanitäre Organisationen. Dümpeln die alle so nah zur Küste Libyens herum? Wie können sie sonst so schnell vor Ort sein? Oder gibt es direkten Kontakt der Schlepper zu Frontex, Sophia, den anderen Organisationen, um die Flüchtlingsboote anzumelden und die Abholung zu koordinieren?  Italien soll sich… Weiterlesen »
knedlfanni
Grünschnabel
1 Monat 23 h

…mit retten hot des schun long nix mehr zu tian!!😔

1 Monat 1 Tag

Renzi will Merkel toppen ! ” ce la faremo” ALLE zurück !

traktor
Grünschnabel
1 Monat 13 h

wieder 7000 die an unserem steuergeld nagen!!! grenzen zu und alle wirtschaftsflüchtigen sofort ab nach hause!!!

sitting bull
Tratscher
1 Monat 10 h

@Tabernakel fa meinem!!!

Tabernakel
Tratscher
1 Monat 12 h

Von welchem Geld lebst Du? 😅

Andreas
Grünschnabel
1 Monat 22 h

Wos i nou nia verstonden hon isch?! Wisou brengen sie de Leit eigentilch nit wieder onni wou sie gstartet sein?

Isch des nit internationales Gewässer? Und zem werd decht nit olm Italien zuaständig sein?

Alpinist
Neuling
1 Monat 22 h

Des hot sich entn schun ummergered das Südtirol a haufn Kontainer gekaft hot !!

lupo990
Grünschnabel
1 Monat 18 h

Unsere Kinder werden noch Augen machen,,,,povera Italia….

brimextirol
Grünschnabel
1 Monat 16 h

“Operation Sophia” gescheitert: Schlepper profitieren von EU … – Focus
Für viel Geld kreuzen seit dem vorigen Sommer sechs Marine-Schiffe durchs Mittelmeer,
 um Schlepperbanden zu zerschlagen. Ein Gutachten kommt nun zu dem Schluss,
dass von der „Operation Sophia“ vor allem eine Gruppe profitiert: die Schlepper.

http://www.focus.de/politik/videos/operation-sophia-gescheitert-mit-dieser-massnahme-will-eu-fluechtlinge-abhalten-doch-sie-bewirkt-das-gegenteil_id_5530901.html

Es ist doch klar dass diese Operation scheitern musste, denn die Destabilisierung Europas ist höchstes US-Interesse, heute  wirft man keine
Bomben auf Europa ab, sondern man benutzt die Migrationswaffe.Und wer vom Scheitern profitiert ist die Asylindustrie
von Sorros ,die Kirchen und und..

lolli
Neuling
1 Monat 16 h

Zum Vergleich: hier werden die “Schutzsuchenden” abgeholt:

WM
Tratscher
1 Monat 16 h

7000 zuviel gerettet….am besten glei in lybien olle aussteigen lossen alles junge wirtschaftsflüchtlinge ohne ausbildung was die facharbeiter da tun wissen e schun olle

Tabernakel
Tratscher
1 Monat 13 h

Warum schreiben hier fast nur Ostdeutsche?😋

MartinG.
Grünschnabel
1 Monat 14 h
So geht es nicht weiter; so wie es heute organisiert ist, ist es ein Fährdienst. Die Schlepper haben sich längst darauf eingestellt und betanken die Boote nur minimal, was den Profit weiter erhöht. Die Flüchtlinge sollen bereits daran gehindert werden überhaupt in die Boote zu steigen. Seit der Niederlage des IS in Libyen wären die Voraussetzungen eigentlich gut dafür in Nordafrika Asylzentren einzurichten und dort die Unterscheidung asylberechtigt oder nicht vorzunehmen. Solange wir die Überfahrt nicht verhindern(ist eine EU-Aufgabe) sind das alles nur “Pflastermaßnahmen”. Das gehört an der Wurzel gelöst, ansonsten fliegt unsere Gesellschaft auseinander. Uns steht ein heißer Herbst… Weiterlesen »
alla Vagga
Grünschnabel
1 Monat 13 h

wie ot der Schriftsteller nomo koasn wos des Buich gschriebm ot…. Europa schafft sich ab???

Jogl
Tratscher
30 Tage 13 h

Thilo Sarrazin, erschienen 2010    😐

Jogl
Tratscher
30 Tage 13 h

Vision:
Merkel  und Co ist noch immer der Meinung: Wir schaffen das.

Realität:
WIR SCHAFFEN DAS NICHT MEHR!!!!!!!!!!!!!😱😱😱😱😱😱😱

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