Glücklicherweise keine Wanderer betroffen

Felssturz am Latemar

Donnerstag, 01. September 2022 | 15:41 Uhr

Trient/Welschnofen – Am Donnerstag kurz vor 11.00 Uhr erreichte die Notrufnummer 112 im Trentino der Anruf einiger alarmierter Wanderer. Sie beobachteten von der Gamsstallscharte am Latemar aus einen Felsbruch zwischen der Scharte und der Schreppwand an der Grenze zum Trentino.

Von Mattarello im Trentino stieg ein Rettungshubschrauber auf, der den Bereich abflog. Es konnte laut der Nachrichtenagentur Ansa glücklicherweise gleich Entwarnung gegeben werden. Alpinisten waren durch die herabfallenden Gesteinsmassen nicht betroffen.

Einige Bergretter wurden entlang der Route 18, die am Ort des Felssturzes vorbeiführt, vom Hubschrauber per Winde abgeseilt. Sie warnten nachkommende Wanderer vor möglicher Gefahr und mahnten zur Umkehr.

Derzeit wird davon abgeraten, die Wege 18, 22 und 23A zu begehen.

Von: luk

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

4 Kommentare auf "Felssturz am Latemar"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
ieztuets
ieztuets
Superredner
23 Tage 20 h

Mir isch olleweil schunn mulmig zumute, wenn obrn Weg Felsen usw. sein…

Doolin
Doolin
Kinig
23 Tage 19 h

…jo die Dolomiten krachen zamm…

Willi I.
Willi I.
Tratscher
23 Tage 18 h

Es verdient ein Lob, wenn sofort nachgeschaut wird, ob nicht jemand zu Schaden gekommen ist.
Aber: seit es Berge gibt (und die gibt es länger als den Menschen) stürzen Felsen zu Tal. Das bezeugen die Schuttkegel an den Bergfüßen ausreichend.
Muss denn tatsächlich jeder herabkullernde Stein eine Schlagzeile erhalten?

Faktenchecker
22 Tage 22 h

War einmal schön dort.

wpDiscuz