Die Ferraris waren auf den Geraden langsamer

Ferrari wehrt sich gegen Betrugsvorwürfe

Montag, 04. November 2019 | 09:47 Uhr

Der Formel-1-Rennstall Ferrari hat sich gegen Betrugsvorwürfe der Konkurrenz gewehrt. “Ich habe diese Kommentare gehört. Sie sind sehr enttäuschend”, sagte Teamchef Mattia Binotto nach dem Großen Preis der USA am Sonntag in Austin/Texas. “Diese Kommentare sind völlig falsch, sie sind nicht gut für den Sport, und jeder sollte etwas vorsichtiger sein.”

Red-Bull-Fahrer Max Verstappen hatte die Scuderia in einem Interview des niederländischen TV-Senders Ziggo nach dem Rennen attackiert und gesagt: “Das bekommst du, wenn du aufhören musst zu schummeln.” Damit spielte der 22-Jährige auf Spekulationen an, dass Ferrari beim Einspritzen des Benzins in den Motor einen Trick verwendet und eine Lücke in den Regeln ausnutzt. Binotto bestritt einen solchen Vorgang, der der Scuderia zu mehr Motorenleistung verholfen haben soll.

Im Fahrerlager fiel auf, dass die Ferraris im Gegensatz zu den Vorwochen auf den Geraden langsamer unterwegs waren. “Wir haben uns die Daten angesehen. Ihre Höchstgeschwindigkeit sieht ganz anders aus als bei den letzten Rennen”, sagte auch Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Woran das wirklich liege, könne er aber nicht konkret sagen.

Binotto wollte von fehlender Geschwindigkeit nichts wissen. Vor dem Rennen in Austin sei technisch auch nichts an den Motoren verändert worden. “Wir waren Samstag nah dran an der Pole Position. Unsere Leistung hat gezeigt, dass wir weiterhin schnell sind”, sagte der Italiener. Charles Leclerc konnte als Renn-Fünfter aber nicht mit der Spitze mithalten. Sebastian Vettel schied aufgrund eines Defekts früh aus.

Von: APA/dpa

Kommentare

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8 Kommentare auf "Ferrari wehrt sich gegen Betrugsvorwürfe"


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Zugspitze947
Zugspitze947
Superredner
13 Tage 15 h

im hinterherfahren sind die Ferraristi SPITZE 😉 Ihr tut uns nicht leid 🙂

Dublin
Dublin
Kinig
13 Tage 7 h

…ja etwas komisch war es schon, dass Leclerc nicht mal zu Verstappen aufschliessen konnte, wo die roten vorher zumindest auf den Geraden wahre Raketen waren…ein Schelm, wer Böses dabei denkt…
😛

Mistermah
Mistermah
Kinig
13 Tage 14 h

Eine Lücke im Reglement wäre keine Widrigkeit. Wenn die Lücke geschlossen wurde, musste Ferrari damit aufhören. Aber geschummelt wurde dann trotzdem nicht. Jeder versucht das Reglement bis zum letzten auszureizen.

Reitiatz
Reitiatz
Tratscher
13 Tage 16 h

huir hobm sie eh vrlourn virleicht probiern sie fir negscht johr a poor sochn aus

Savonarola
13 Tage 14 h

und Brunecka, wir kimp dir haint fir?

Buddy
Buddy
Grünschnabel
13 Tage 13 h

Es ist immer etwas dran  an solchen Aussagen,  wird sich aber im Sand verlaufen

Rumpelstielzchen
Rumpelstielzchen
Grünschnabel
13 Tage 8 h

Naja, wenn ein Insider wie Verstappen sowas sagt, wird schon etwas dransein. Was Herr Wolf natürlich nicht so offen sagt, aber sicher auch vermutet. Wahrscheinlich hat die FIA die Ferrari – Macher kurz hinter die Kulissen gerufen und gesagt: Leute baut den Trick 17 aus, sonst müssen wir es publik machen und das kostet dann viel Geld.

Marco schwarz
Marco schwarz
Tratscher
13 Tage 4 h

… Und obwohl sie das angeblich schnellste Auto im Zirkus haben, konnten sie keinen Titel einfahren. Schon komisch das Ganze

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