Angeblich wurden zwei Menschen an Bord als Schlepper identifiziert

Festnahme angeblich gewalttätiger Migranten der “Diciotti”

Freitag, 13. Juli 2018 | 10:45 Uhr

Nach der Landung des Schiffes “Diciotti” der italienischen Küstenwache im sizilianischen Trapani beharrt der italienische Innenminister Matteo Salvini auf seiner Forderung nach der Festnahme angeblich gewalttätiger Migranten, die sich an Bord befanden. Unterdessen soll sich Medienberichten zufolge Präsident Sergio Mattarella eingeschaltet haben, damit die Migranten das Schiff verlassen können.

“Eine Anzeige genügt nicht. Ich dränge, bis die Verantwortlichen festgenommen werden”, sagte Salvini am Freitag. Die Polizei soll italienischen Medienberichten zufolge zwei Menschen an Bord als Schlepper identifiziert haben. Die Staatsanwaltschaft von Trapani verlangte demnach, alle Passagiere als Zeugen anzuhören.

Salvini hatte der “Diciotti” am Mittwoch zunächst das Anlegen in einem italienischen Hafen verweigert. An Bord befanden sich 58 Männer, drei Frauen und sechs Kinder. Sie waren zunächst vom italienischen Schiff “Vos Thalassa” vor der libyschen Küste an Bord genommen worden. Einige der Flüchtlinge sollen jedoch auf der “Vos Thalassa” gegen die Crew vorgegangen sein. Medienberichten zufolge schlossen sich die Besatzungsmitglieder daraufhin im Kommandoraum ein und verständigten die Rettungszentrale in Rom.

Der italienische Innenminister hatte umgehend die Festnahme der angeblich gewalttätigen Migranten gefordert – bis dahin sollten alle Flüchtlinge das Schiff nicht verlassen. Staatschef Mattarella soll sich daraufhin persönlich eingeschaltet haben, um den Migranten in Trapani das Verlassen des Schiffes zu erlauben, berichteten italienische Medien. Der Vizepremier und Chef der regierenden Fünf-Sterne-Bewegung, Luigi Di Maio, sagte, die Entscheidung des Präsidenten müsse respektiert werden. Dies soll Salvini irritiert haben. Schlussendlich dementierte er aber, dass sich Mattarella in seine Kompetenzen eingemischt habe.

Salvini kündigte zudem Einsparungen bei den Ausgaben für die Versorgung der Asylsuchenden in Italien an: “Mein Ziel ist jährlich 500 Millionen Euro einzusparen, die für mehr Sicherheit in Italien ausgegeben werden sollen.”

Von: apa

Kommentare

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6 Kommentare auf "Festnahme angeblich gewalttätiger Migranten der “Diciotti”"


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Orschgeige
Orschgeige
Superredner
5 Tage 19 h

Italien braucht einen Innenminister, keinen Propagandaminister!

maria zwei
maria zwei
Superredner
5 Tage 17 h

Orschgeige Italien hat den besten Innenminister seit Jahren

sakrihittn
sakrihittn
Superredner
5 Tage 17 h

@maria zwei so ist es, man braucht nur zu schauen was die Regierung zuvor unternommen hat und es ist alles gesagt. Jetzt wo endlich einer dran ist der Bewegung in die ganze verlogene Flüchtlingspolitik bringt fangen die Linken an zu schreien und alles klein zu reden…sie können vor lauter Schnappatmung nicht mehr objektiv argumentieren, kein Wunder, die nächsten Wahlen werden für die Linken mit noch weniger Stimmen enden…

Staenkerer
5 Tage 8 h

@maria zwei genau!
wie wor seine ontwort zu gegensätzlichen aussogn, randale auf schiff jo oder na: “oaner seite lügt und er will außerfindn welche…” de aussoge isch richtig und ehrlich!
de linkn hatn sich in den foll in den foll de froge gor nit gstellt, für de waf klor gwesn wer lügt …

traktor
traktor
Universalgelehrter
4 Tage 16 h

namen? fotos?
was passiert mit diesen schwerverbrechern??
solche typen kann man getrost als staatsfeinde bezeichnen.

krakatau
krakatau
Universalgelehrter
3 Tage 18 h

Wer schon bei der Ankunft gewalttätig wird gehört sofort zurückgebracht

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