Feyenoord hielt gegen Marseille dicht - mittendrin Gernot Trauner

Feyenoord mit Trauner gegen Roma im Conference-League-Finale

Freitag, 06. Mai 2022 | 06:13 Uhr

Das erste Finale in der Bewerbsgeschichte der Fußball-Conference-League bestreiten AS Roma und Feyenoord Rotterdam. Die beiden Mannschaften treffen am 25. Mai in Tirana (Albanien) aufeinander. Der zweifache UEFA-Cup-Sieger Feyenoord (1974, 2002) könnte mit Gernot Trauner nach 20 Jahren wieder eine internationale Trophäe gewinnen, als Borussia Dortmund mit 3:2 besiegt wurde. Die Roma jagt nach einem Heim-1:0 (gesamt 2:1) gegen Leicester City ihren ersten Europacup-Titel.

Den Niederländern reichte nach dem 3:2 im Hinspiel in Marseille bei Olympique ein torloses Remis. Die Franzosen hatten die besseren Offensivmomente, ließen aber ohne den nach einer halben Stunde verletzten Stürmer-Star Dimitri Payet Effizienz vermissen. Feyennoord hat in dieser Europacup-Kampagne weiter nur in der Qualifikation gegen Elfsborg verloren. Im und vor allem rund ums Stadion ging es hitzig zu, nachdem Eisenstangen flogen, griff die Polizei mit Tränengas durch.

Trauner, der erst vor dieser Saison den LASK für sein erstes Auslandsabenteuer verlassen hatte, trifft nun auf Jose Mourinho. Die vom portugiesischen Star-Trainer betreute Roma trat zuhause spielbestimmend auf. Nach dem 1:1 im Hinspiel brandete im Stadio Olimpico früh Jubel auf. Tammy Abraham köpfelte nach einem Corner bei immensem Luftstand wuchtig ein (11.). Der englische Stürmer unterstrich mit seinem neunten Treffer im laufenden Bewerb seinen Wert.

Die Italiener ließen im Anschluss kaum Chancen zu, verpassten aber andererseits auch eine frühzeitige Entscheidung. Es reichte trotzdem zur ersten europäischen Finalteilnahme seit der Niederlage gegen Inter Mailand im UEFA-Cup 2001.

Von: apa

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