Versteinerte Menschen in Pompei

Fund widerlegt bisherige Theorie zum Untergang von Pompeji

Mittwoch, 17. Oktober 2018 | 06:14 Uhr

Neapel – Ein neuer Fund widerlegt nach Angaben von Experten die bisherige Annahme, wonach die berühmte Römerstadt Pompeji bei einem Vulkanausbruch am 24. August des Jahres 79 nach Christus unterging. In Überresten eines Hauses wurde eine vom “16. Tag vor den Kalenden des November”, also vom 17. Oktober, datierte Inschrift gefunden, wie Ausgrabungsleiter Massimo Osanna am Dienstag berichtete.

Damit dürfte sich der Vulkanausbruch zwei Monate später ereignet haben als angenommen. Bisher gingen Forscher auf der Grundlage zeitgenössischer Berichte und archäologischer Funde davon aus, das Pompeji und die nahe gelegene Stadt Herculaneum am 24. August 79 nach Christus bei einer gewaltigen Eruption des Vulkans Vesuv verschüttet wurden. Allerdings deuteten laut Ausgrabungsleiter Osanna bereits im 19. Jahrhundert in den Ruinen gefundene versteinerte Herbstfrüchte auf ein späteres Datum hin.

“Mit dem heutigen Tag werden wir möglicherweise die Geschichtsbücher neu schreiben, weil wir den Vulkanausbruch auf die zweite Hälfte des Oktober datieren”, erklärte Italiens Kulturminister Alberto Bonisoli. Pompeji ist nach dem Kolosseum in Rom die zweitwichtigste Touristenattraktion Italiens. Allein in den ersten acht Monaten dieses Jahres zählte die Ausgrabungsstätte mehr als drei Millionen Besucher.

Von: APA/ag.

Kommentare

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8 Kommentare auf "Fund widerlegt bisherige Theorie zum Untergang von Pompeji"


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Pazmeyerxx
Pazmeyerxx
Tratscher
29 Tage 18 h

Mein ganzes Leben wird sich ändern…

denkbar
denkbar
Kinig
29 Tage 18 h

Widerlegt wird somit nicht die Theorie was zum Untergang von Pompeji geführt hat, sondern nur den Zeitpunkt des Geschehens! Also nicht so spektakulär wie die headline vermuten lässt!

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
29 Tage 19 h

Ok, 2 Monate später also … sofern die Inschrift etwas mit dem tatsächlichen Datum zu tun hat (und nicht etwa irgend etwas mit einem noch kommenden Ereignis zu tun hat).
Bahnbrechend wäre gewesen, wenn es neuerdings durch eine Überschwemmung passiert wäre.

Staenkerer
29 Tage 13 h

gonz oanfoch, bisher hot man aufn 24. august getippt, do de anschrift no 16 tage vor dem november ungebrocht wordn isch, konn der ausbruch nit august gwesn sein, sondern erst NOCHN 15 oktober passiert sein, (wenn genau danoch wos jetz wieder niemand) denn schrift sog lei sell, nit in grund warum se angebracht wurde! ! wenn man a geschichtliches ereigniss aufn tog genau festleg nor isch a unanfechtbarer beweiß, das der nit stimmen konn, schun wichtig genua um de geschichte des untergangs pompeiis umzuschreibn, es gib genua inzeressierte de darauf wert legn!

Oma
Oma
Tratscher
29 Tage 18 h

Und jetzt noch bitte die genaue uhrzeit….

Mello
Mello
Tratscher
29 Tage 15 h

2 Monate später…. konn mor net vorstelln, wos sell für an unterschied mocht…

berthu
berthu
Superredner
28 Tage 19 h

Ja, die Berechnung der Zeit…
war und ist immer noch schwierig. Die Schaltjahre, die Extra-Schaltjahre, die Sommer-Winterzeit. 2K-Fehler und all die falschen “ewigen Kalender”. Das ganze mittels falschprogrammierter PC’s, Software und Uhren verschlimmert. Rückwärts Zeitrechnen ist schon nicht gelungen, zukünftige Zeit ist genauso nur eine Schätzung. Einzig auf die Sonne ist noch mit kleinen voraussehbaren Abweichungen Verlaß.

nuisnix
nuisnix
Tratscher
28 Tage 13 h

Den Kommentar schreib i am 27.März 2024… lei für die Geschichtsbiachr…

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