Alpinist kam nicht weiter

Am Mont-Blanc-Massiv schlecht ausgerüstet unterwegs – Rettungseinsatz

Sonntag, 02. Oktober 2022 | 11:46 Uhr

Aosta – Die Bergrettung von im Aostaltal hat heute einen Alpinisten geborgen, der am Aiguille de Bionnassay im Mont-Blanc-Massiv auf einer Höhe von 3.100 Metern nicht mehr weitergekommen ist.

Zum Zeitpunkt des Rettungseinsatzes hielt sich der Mann unter dem Miagegletscher und der Durier-Hütte auf, die sich auf einer Höhe von 3.369 Metern befindet.

Der Mann wurde vom Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Aosta geflogen. Sein Gesundheitszustand ist kritisch.

Wie die Bergretter erklären, war die Mann mit der völlig falschen Ausrüstung unterwegs. Er sei wie ein Wanderer gekleidet gewesen – ungeeignet für einen Gletscher. Der Mann im mittleren Alter stammt aus dem Ausland. Am Samstagnachmittag hatte er Alarm geschlagen.

Zuletzt hatten die Bergretter um 2.30 Uhr in der Früh mit ihm in Kontakt gestanden. Sie rückten zunächst zu Fuß vor. Der Einsatz scheiterte allerdings an den widrigen Wetterbedingungen.

Auch die Rettung mit dem Hubschrauber gestaltete sich wegen der schlechten Sicht und des heftigen Windes als schwierig.

Von: mk

Kommentare
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Zugspitze947
2 Monate 2 Tage

Hoffentlich bekommt er die passende Rechnung ! Einfach oberfrech sich so lebensmüde zu verhalten 🙁 Trotzdem wünsche ich Ihm gute Besserung 👌😝

Paula
Paula
Tratscher
2 Monate 1 Tag

Etwas, was ich auch nie verstehen werde. Warum bereiten sich die Menschen nicht auf die Wanderung vor?? Wozu gibt es Berg-Guides? Wetter-Apps? Wie kann man nur allein auf den Berg?
Kann Dir nur zustimmen. Hoffentlich bekommt er eine gesalzene Rechnung, die keine Versicherung übernimmt. Und hoffentlich ist er seinen Rettern gegenüber ausreichend dankbar dafür, dass sie ihr Leben eingesetzt haben um seins zu retten.

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