Italien ist von einer Dürre-Periode geplagt

Italien beschließt Dürre-Notstand in fünf Regionen

Dienstag, 05. Juli 2022 | 05:58 Uhr

Die italienische Regierung um Premier Mario Draghi hat am Montagabend den Ausnahmezustand wegen der Wasserknappheit in fünf norditalienischen Regionen ausgerufen. 35 Millionen Euro zur Eingrenzung der negativen Auswirkungen der seit Monaten anhaltenden Dürre werden für die Regionen Piemont, Lombardei, Venetien, Friaul Julisch Venetien und Emilia Romagna locker gemacht, wie es nach einer Ministerratssitzung hieß.

Den größten Betrag – 10,9 Millionen Euro – erhält die Region Emilia Romagna, in der sich die Mündung des Flusses Po befindet. Vor allem Norditalien erlebt derzeit heftige Trockenheit. Wegen der anhaltenden Wasserknappheit könnte der Ausnahmezustand bald auch in den mittelitalienischen Regionen Toskana, Umbrien und Latium beantragt werden.

Nach Angaben des Bauernverbands Coldiretti befinden sich 270.000 Landwirtschaftsbetriebe in den von der Dürre betroffenen Regionen. “Die Wasserknappheit ist ein nationaler Notstand!”, sagte der Chef des Bauernverbands, Ettore Prandini.

Der Wasserstand im Fluss Po – der längste Strom Italiens – ging so weit zurück, dass an der Meermündung Salzwasser kilometerweit in das Flussbett drang. Der Pegel ist an manchen Stellen so niedrig wie seit 70 Jahren nicht mehr. Große Seen wie etwa der Gardasee führen deutlich weniger Wasser als normalerweise zu dieser Jahreszeit. Städte wie Pisa und Verona schränkten unlängst die Wassernutzung ein. Venedig und Mailand drehten einen Teil der Brunnen ab.

Von: apa

Kommentare

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9 Kommentare auf "Italien beschließt Dürre-Notstand in fünf Regionen"


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TopGun66
TopGun66
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

zun Glick miasmor inser Wosser nit in die Österreicher gebm..

oli.
oli.
Kinig
1 Monat 13 Tage

??? In der Not muss man zusammen halten , nicht nach mir die Sinflut .

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 13 Tage

Geld wird auf Dauer den Wassernotstand nicht beheben. Er wird fortbestehen und an Ende bleibt nichts anderes übrig als die bewirtschafteten Flächen aufzugeben.
Der Mensch hat zu lange gepennt, jetzt ist es zu spät!

OrtlerNord
OrtlerNord
Superredner
1 Monat 13 Tage

NG
Das Geld sacken sich sowieso die falschen ein!

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 13 Tage

@OrtlerNord Mit Bestimmtheit und damit doppelt vor die Säue geworfen!

anonymous
anonymous
Kinig
1 Monat 12 Tage

40 Meter unter der Erde gibt’s Wasser,die haben aber keinen Bohrer

falschauer
1 Monat 12 Tage

wichtig ist, dass du immer deinen schmäh ogebn konnsch gell 🙈

Faktenchecker
1 Monat 13 Tage

“Dürre Notstand in Italien – Spanien so trocken wie seit tausend Jahren nicht mehr

KR

Orch-idee
Orch-idee
Superredner
1 Monat 12 Tage

Bleibt nur eine Lösung übrig… Den Regentanz zu probieren…
Bei den amerikanischen Indianer hat dieses Ritual immer geholfen…. 🌩⛈️ironie😂

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