Abhängigkeit von Russland reduziert sich

Italien bezieht künftig mehr Gas aus Algerien

Dienstag, 12. April 2022 | 11:30 Uhr

Rom – Der Krieg in der Ukraine hat vielen europäischen Ländern aufgezeigt, wie abhängig man sich in den vergangenen Jahrzehnten vom billigen russischen Gas gemacht hat. Nicht nur zum Heizen wird es gebraucht, über Gaskraftwerke wird auch ein erheblicher Teil des Stroms erzeugt.

Nun versucht man, sich in kürzester Zeit aus dieser Misslage zu befreien und die Energieversorgung zu diversifizieren. Italien kann dabei von seiner Lage in Südeuropa profitieren und auf nordafrikanische Länder setzen.

Ministerpräsident Mario Draghi hat nun in Algerien mit dem dortigen Präsidenten einen Vertrag unterzeichnet, mit dem Algerien seine Lieferungen anheben wird.

Italien bezieht laut Medienberichten mit über 20 Milliarden Kubikmeter bereits rund 30 Prozent seiner Gasimporte aus Algerien. Diese Menge soll nun um weitere neun Milliarden Kubikmeter ausgebaut werden.

Das Erdgas aus Algerien wird über eine Pipeline durch das Mittelmeer bis nach Sizilien gepumpt.

 

 

Von: luk

Kommentare

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6 Kommentare auf "Italien bezieht künftig mehr Gas aus Algerien"


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Wunder
Wunder
Grünschnabel
1 Monat 14 Tage

Ist schon unglaublich, dass Italien in jeder Situation ein Ass im Ärmel hat…
Flexibilität ist seine Stärke…oder ist es doch Opportunismus?

Targa
Targa
Superredner
1 Monat 13 Tage

Zum Glück!

Privatmeinung
Privatmeinung
Superredner
1 Monat 14 Tage

Gehen dann die Preise wieder zurück?

brum.nit
brum.nit
Grünschnabel
1 Monat 14 Tage

Und? Geat dr Preis wider zrug oder nit? Wouher isch mir gleich, dr preis isch entscheidend☝️

Targa
Targa
Superredner
1 Monat 13 Tage

Es werd wohrscheinlich olls lei mehr tuirer! Billiger werd sicher nicht mehr werden!

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 13 Tage

Meine Befürchtung geht eher dahin, dass man sich dann darauf aussucht, anstatt endlich mal in Kraftwerke für erneuerbare Energien zu investieren.
Aber wenigstens ist dann Ruhe bis zur nächsten Gaskrise.

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