Italien glich durch einen Elfmeter kurz vor Schluss aus

Italien im Gruppe-G-Schlager in WM-Quali gegen Spanien 1:1

Freitag, 07. Oktober 2016 | 01:14 Uhr

Ex-Welt- und -Europameister Spanien hat in der Fußball-WM-Qualifikation am Donnerstag zumindest teilweise an Italien Revanche genommen. Hatten die “Azzurri” im EM-Achtelfinale gegen die Iberer 2:0 gewonnen, gab es nun in Gruppe G der Ausscheidung für Russland 2018 in Turin ein 1:1. Vitolo (55.) und De Rossi aus einem Elfmeter (82.) sorgten für das Remis der beiden Auftaktsieger.

Damit blieben zwei starke Serien gewahrt. Italien ist seit 52 Qualifikationsmatches bzw. über eine Zeit von zehn Jahren unbesiegt, die Spanier haben 55 WM-Quali-Partien in Folge nicht verloren. FC-Sevilla-Stürmer Vitolo traf nach Vorlage von Busquets und Fehler von Goalie-Routinier Buffon, De Rossi glich nach Foul von Sergio Ramos an Eder vom Punkt aus.

Während beide Teams nach zwei Spieltagen bei vier Punkten halten, heißt der Tabellenführer mit sechs Punkten Albanien. In Vaduz gewannen die Albaner gegen die vom Österreicher Rene Pauritsch betreuten Kicker aus dem Fürstentum durch ein Eigentor von Keeper Jehle (12.) und einen Kopfball-Treffer von Balaj (71.) 2:0. Israel holte mit einem 2:1-Erfolg bei den wie Liechtenstein weiter punktlosen Mazedoniern seine ersten drei Punkte.

In Gruppe I hatte es am ersten Spieltag drei 1:1-Unentschieden gegeben, diesmal feierten zumindest zwei Mannschaften Siege. Das eine hieß Kroatien und das mit einem spektakulären 6:0 in Shkodra beim historischen Heimdebüt von Kosovo, bei dem Salzburgs Valon Berisha durchgespielt hat. Star des Spiels war Mario Mandzukic mit einen lupenreinen Hattrick vor der Pause, der Juventus-Angreifer traf in der 6., 24. und 35. Minute.

Ebenso vier Punkte auf dem Konto hat Island als Tabellenzweiter nach einem späten Erfolg im Heimspiel gegen Finnland. Der EM-Viertelfinalist hatte die durch Pukki besorgte finnische Führung (21.) durch Arnason ausgeglichen (37.), war zwei Minuten danach durch Lod wieder in Rückstand geraten, drehte die Partie aber in der Nachspielzeit noch durch Tore von Finnbogason (91.) und Sigurdsson (96.). Türkei und die Ukraine trennten sich 2:2.

Von: apa

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